Rettungskräfte am Kopf verletzt


Wiesbaden (ots) – Bei einer Hilfeleistung wurden am Abend des Neujahrstages in Wiesbaden-Bierstadt zwei Rettungsfachkräfte am Kopf verletzt.

Einem Passanten war laut Polizei ein stark alkoholisierter Mann aufgefallen, der sich kaum noch auf den Beinen halten konnte. Der Rettungsdienst wurde verständigt und sollte gegen 19.20 Uhr den 59-jährigen Betrunkenen in eine Klinik bringen.

Als der Patient im Rettungswagen behandelt werden sollte, trat der Mann plötzlich um sich und verletzte dabei die beiden Einsatzkräfte am Kopf. Eine Kollegin wurde durch den Angriff so schwer verletzt, dass sie anschließend stationär in einem Krankenhaus behandelt werden musste.

Der 59-Jährige flüchtete zunächst aus dem RTW, konnte aber kurze Zeit später durch eine Polizeistreife aufgegriffen und festgenommen werden. Aufgrund seines Gesundheitszustandes wurde er nach einer Blutentnahme in einer psychiatrischen Klinik untergebracht.

5 Responses to “Rettungskräfte am Kopf verletzt”

  1. Dennis Dzierzon via Facebook on Januar 3rd, 2013 08:31

    Es ist echt unglaublich was immer so alles passiert

  2. Diana Schiller via Facebook on Januar 3rd, 2013 09:32

    jeht jar net!!

  3. Anja Leineweber via Facebook on Januar 3rd, 2013 11:33

    Ich find es echt scheisse wie manche Leute sich gegenüber Hilfskräfte sei es RD,Polizei oder FW Benehmen !sowas ISS unter aller Sau!!!!!

  4. Lars Beißner via Facebook on Januar 4th, 2013 09:54

    Wenn das so weiter geht,kann man bei bestimmten Einsätzen nur noch unter Polizeischutz fahren.
    Das geht ja mal gar nicht!!!!

  5. Erich Ki via Facebook on Januar 4th, 2013 14:34

    Soooo „unglaublich“ ist das jetzt auch wieder nicht. Randalierende Betrunkene kenne ich seit 20 Jahren im RD…. Entweder garnicht erst einladen oder schnellstmöglich wieder rauswerfen. Und als Regel Nr. 1 (hilft fast immer): Verbal auf Distanz bleiben, sich nicht auf die selbe Ebene begeben (Duzen(!!), Anbrüllen, Drohen) und ruhig und freundlich bleiben, auch wenn es schwerfällt. Damit wird von Anfang an schon enorm viel „Luft“ aus der Situation gelassen. Ich weis nicht, wie ich reagieren würde, wenn ich sturzbetrunken bin und irgendwelche fremden Leute brüllen mich an „leg dich da hin“, „gib mal deinen Arm her“ oder mir gar wehtun (aka „Zugang legen“) usw. „Verloren“ hat man natürlich, wenn der Patient eine starke psych. Störung hat. Aber auch sowas findet man schon seit zig-Jahren im RD.

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