Rettungsinsel trieb auf der Ostsee


Gelting (DGzRS) – Bei einem Einsatz am Donnerstag hat das Seenotrettungsboot JENS FÜERSCHIPP der Station Gelting (Ostsee) der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) vor Pölshuk in dänischem Gebiet eine etwa zehn Meter lange Segelyacht freigeschleppt. Der Segler war in steinigem Gebiet aufgelaufen und hatte sich Schäden an der Ruderanlage zugezogen.

Besondere Dramatik entstand dadurch, dass der Skipper seine seekranke Ehefrau sowie zwei vier- und sechsjährige Kinder in die Rettungsinsel gehen ließ. Diese war nicht am Schiff gesichert und trieb bei starkem Wind mit sechs Beaufort und hohem Seegang auf die viel befahrene Ostsee.

Glücklicherweise wurde die Rettungsinsel nach kurzer Zeit von einem Traditionssegler gefunden. Frau und Kinder wurden unverletzt an Bord genommen und in Flensburg an Land gebracht. Die Segelyacht wurde mit dem Skipper vom Seenotrettungsboot nach Gelting eingeschleppt.

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