Rettungshundestaffel wünscht sich Einsatzfahrzeug


Rettungshunde in Aktion (Foto: DRK Säckingen)Säckingen (DRK) – Fünf Teams der DRK Rettungshundestaffel haben am letzten Wochenende ihre Prüfung bestanden. Zum Einsatzort müssen die Hundeführer jedoch mit dem Privatwagen fahren.

Sehr zufrieden zeigt sich Hans Bracher, Leiter der DRK Rettungshundestaffel Säckingen, mit dem Ergebnis der letzten Prüfungen „seiner“ Rettungshundeteams: Fünf Teams haben bestanden. Zwei Teams in der Flächensuche, eines in der Trümmersuche und zwei Teams in den beiden vorgenannten Sucharten kombiniert.

„Somit besteht die DRK Rettungshundestaffel Säckingen nun aus zehn geprüften Rettungshundeteams, die die strengen Auflagen der DIN 13050 und der Prüfungsordnung des DRK erfüllen.“ freut sich Hans Bracher, der das Prüfungswochenende für insgesamt 14 Rettungshundeteams aus dem südbadischen Raum organisiert hatte.

„Gerade im Sucheinsatz, bei dem Mensch und Tier unwahrscheinlich vielen verschiedenen Stressoren und Sinneseindrücken ausgesetzt sind, ist der Gehorsam eine unabdingbare Eigenschaft,“ so der Staffelleiter und fügt hinzu: „In dieser Disziplin herrscht die höchste Durchfallquote.“

„Wenn unsere Hunde niemanden finden, darf da auch niemand sein. Es wäre unverzeihlich, wenn sich herausstellen würde, dass ein Mensch zu Tode kam, weil er vom Hund nicht geortet wurde“, begründet Bracher die umfangreichen Prüfungskriterien.

Zu ihren zahlreichen Einsätzen (im Jahr 2009 wurde die Staffel 72 mal alarmiert) fahren die Teams mit ihren privaten Fahrzeugen an. Ein eigenes Fahrzeug steht deshalb auf der Wunschliste der Staffelmitglieder ganz oben. Da die Sucheinsätze der Rettungshundestaffel kostenfrei sind, ist man hierfür auf Spenden angewiesen.

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