Rettungshubschrauber- statt NEF-Einsatz?


Filderstadt (rd.de) Die aktuelle Ausgabe des DRF-Magazins „Luftrettung“ befasst sich unter anderem mit dem Einsatzauswertungssystem Medat.

Elektronischen Einsatzprotokolle sind nichts ungewöhnliches mehr. Auch die Deutsche Rettungsflugwacht setzt voll auf die elektronische Dokumentation seiner Hubschraubereinsätze und Ambulanzflüge. Zum Einsatz kommt hierbei das genau auf die DRF-Bedürfnisse zugeschnittene System „Medat“.

Der Medat-Datenpool erfasst rund 30.000 Einsätze der DRF-Retter pro Jahr und ermöglicht so zum Beispiel eine genaue Material- und Ausrüstungsplanung.

Die DRF verfolgt mit Medat aber auch eine Verbesserung der Patientenversorgung auf politischer Ebene. Zwischen Ministerien und Leitstellen wird über die Möglichkeit diskutiert, bei bestimmten Meldebildern den Rettungshubschrauber als erstes notarztbesetztes Einsatzmittel zum Einsatzort zu rufen. Heute erfolgt die Hubschrauberanforderung überwiegend durch den bodengebundenen Notarzt. Gäbe es jedoch typische Meldebilder, bei denen ein Patiententransport mit hoher Wahrscheinlichkeit letztlich mit einem Hubschrauber erfolgt, hätte die Initialalarmierung des Rettungshubschraubers Zeitvorteile für den Patienten. Auch unter Kostenaspekten ließe sich eine solche Einsatzstrategie rechtfertigen, weil heute ja oft zwei Arzteinsätze anfallen.

Den ganzen Artikel kann man hier online nachlesen:
http://www.drf.de/magazin-einsatz.html

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