Rettungsdienst KBA plant Kooperation mit Falck


Norderstedt (KBA) – Die Hilfsorganisation KBA aus Norderstedt plant die Kooperation mit der Falck-Unternehmensgruppe.

Wie KBA am Sonntag (07.09.2014) mitteilte, werde sich Vereinsgründer und Geschäftsführer Michael Vollmer als Vereinsvorsitzender zurückziehen. Sein Nachfolger soll David Barg werden. Barg sei seit vielen Jahren im Rettungsdienst in verschiedenen Führungspositionen tätig gewesen und werde von Michael Vollmer unterstützt, teilte KBA mit.

Von der angestrebten Kooperation mit Falck erhofft sich KBA vor allem Synergieeffekte. Als Verein werde KBA aber weiterhin eigenständig bleiben. „Mit der personellen Veränderung und mit Falck als einem starken und sehr erfahrenen Kooperationspartner ist der KBA nun bestens aufgestellt, um sich weiterhin erfolgreich entwickeln zu können“, wird Michael Vollmer in der Mitteilung des Vereins zitiert. KBA hat aktuell rund 280 Mitarbeiter.

KBA machte vor allem im Jahre 2011 bundesweit mit dem vereinseigenen Notarzt-Hubschrauber „Kuno“ Schlagzeilen. Seinerzeit startete die Maschine vom Flugplatz Hartenholm, nördlich von Hamburg, zu Einsätzen im südlichen und mittleren Schleswig-Holstein. Falck baut mit der Kooperation seine Stellung in Norddeutschland weiter aus: Im Juli 2013 schlossen sich die Falck Rettungsdienst GmbH und die GARD-Gruppe mit Sitz in Hamburg zusammen. Zuvor war es bereits zum Zusammenschluss von GARD und Promedica gekommen.

(08.09.2014)

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