Rettungsdienst im Großschadensfall


Köln (rd.de) – Mit einer hochinteressanten Fragestellung befassen sich angehende Rettungsingenieure der FH Köln. Scheitern erfahrene Rettungsteams an den veränderten Arbeits- und Entscheidungsstrukturen eines Großschadensfalls?

Notärzte und Rettungswagen-Besatzungen sind täglich zusammen im Einsatz und treffen gemeinsam Entscheidungen zum Wohl der Patienten. Dabei sind sie auf sich allein gestellt. Doch die Mantras der rettungsdienstlichen Regelversorgung funktionieren im Prinzip nur bis zu Einsatzgrößen, bei denen Rettungsassistenten und Notärzte noch einzelnen Verletzten zugeordnet werden können.

Die Übergänge zwischen Rettungs- und Katastrophenmedizin sind fließend. Je mehr Einsatzkräfte aus Bereitschaften nachalarmiert werden, desto schneller Ändern sich die Weisungsketten und Entscheidungsprioritäten. Nun möchte eine Gruppe von Studenten des Studiengangs Rettungsingenieurwesen an der FH Köln, im Rahmen einer Projektarbeit Fragen, ob es den Einsatzkräfte des Rettungsdienstes, einschließlich der Notärzte, gelingt, sich in die Strukturen eines Großschadensereignisses einzufügen, beziehungsweise, an welchen Stellen mögliche Reibungsverluste auftauchen.

Der entsprechende Fragebogen kann unter der folgenden Webadresse abgerufen werden:
http://www.fragebogen-tool.de/f.php?i=4885&c=gsceb

Kontakt zum Initiator der Befragung:
Peter Lorenz
E-Mail: pebeel@onlinehome.de

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