Rettungsdienst Bergstraße rüstet nach


Kreis Bergstaße (pm) – Steigende Auslastungen des Rettungsdienstes im Kreis Bergstraße und seinen Nachbarkreisen machten Anpassungen in der Vorhaltung erforderlich.

Nach der Einweihung einer neuen Rettungswache im Gorxheimertal im Januar 2007 geht die Wache zum 1.1.2011 nun in den 24-Stunden-Betrieb, um den steigenden Bedarf abzudecken.

Nachdem die Einhaltung von Hilfsfristen in den Regionen Gorxheimertal und Abtsteinach überprüft wurden, stellte die Rettungsdienstverwaltung fest, dass die bisherig vorgefundenen Strukturen in der Notfallversorgung aufgrund steigender Systemauslastungen nicht mehr ausreichend sind, um den hessenweit gültigen Vorgaben gerecht zu werden. Weitere Überprüfungen wurden angekündigt, da in den Nachtstunden diese Region durch die Rettungswache in Weinheim länderübergreifend, aus wirtschaftlichen Erwägungen heraus, bisher mit versorgt wurde. Die validen rettungsdienstlichen Daten der letzten drei Jahre zeigten auf, dass diese Unterstützung aus dem Nachbarbereich nun nicht mehr ausreichte. Auch dort kämpfe man mit steigenden Systemauslastungen. Die Folgen des demographischen Wandels sind bereits abzusehen. Die Alterung der Gesellschaft hat weit reichende Auswirkungen auf das Wirtschafts- und Sozialsystem. Deshalb müssen Weichen in die Zukunft gestellt werden, so der Dezernent für Gefahrenabwehr Gottlieb Ohl.

Das erforderliche Konzept tritt zum 01. Januar 2011 in Kraft und sieht die Vorhalteerhöhung in der Rettungswache Gorxheimertal vor. Das notfallgeeignete Rettungsmittel wird nunmehr rund um die Uhr mit Rettungsdienstpersonal des Deutschen Roten Kreuzes, Kreisverband Bergstraße, besetzt sein.

„Das Ziel der Hilfsfristerfüllung in der Notfallversorgung wird nunmehr ein Stücken mehr für diese Region sicher gestellt“, freute sich auch Bürgermeister Uwe Spitzer und seine Kollegen Rolf Reinhard aus Abtsteinach sowie Helmut Morr aus Birkenau und dankte allen Beteiligten für die unternommenen Anstrengungen.

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