Rettung vor kräftigem Magnetfeld


DIN_4844Düsseldorf (BF) - Der Notarztwagen, ein Rettungswagen und ein Löschfahrzeug wurden vergangene Woche zu einem kuriosen Einsatz nach Unterrath alarmiert. Ein junger Fahrradfahrer hatte im Internet zwei Magnete bestellt, um sein Fahrrad in der Wohnung an die Decke hängen zu können. Beide Magnete wurden in getrennten Kartons geliefert. Als er beide ausgepackt hatte und sie trotz der Warnung seiner Frau näher zusammenbrachte, zogen sich beide Magnete so stark an, dass seine Hand zwischen die Flächen geriet. Die Hand wurde gequetscht und die Magnete ließen sich nicht mit eigener Kraft wieder auseinanderziehen. Die eintreffenden Rettungskräfte versuchten zunächst, beide Magnete mit Hilfe eines Hydraulikspreizers zu öffnen. Der Versuch schlug fehl, da der Spreizer sich nicht mehr von den Magneten lösen ließ, ohne dass der Patient unter weiteren Schmerzen litt. Auch der Versuch, mit dem Feuerwehrstiefel den Spreizer vom Magneten zu lösen, ging schief, da die Stahlkappe im Stiefel am Magneten haften blieb. Mit Hilfe von Holzkeilen und einem Gummihammer wurden beide Magnete von einander getrennt. Der Patient wurde mit einer Handquetschung ins Krankenhaus gebracht. Es ist nicht bekannt, ob der Patient sein Vorhaben, das Fahrrad an die Decke zu hängen, noch durchführen wird.

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