Retter fordern mehr Geld


Aurich (rd.de) – Mit Hilfe der Gewerkschaft Verdi streiten Mitarbeiter des kommunalen Rettungsdienst des Landkreises Aurich um mehr Gehalt und beklagen zugleich hohe Arbeitsbelastungen.

Verdi fordert den Kreis auf, seine Rettungsdienstler nach dem TVöD zu bezahlen. Der Landkreis Aurich wies die Kritik der Gewerkschaft zur Bezahlung der Mitarbeiter des Rettungsdienstes  zurück.

Die von Verdi geforderte Veränderung von Gehaltsstrukturen ist alleinige Aufgabe des Landkreises Aurich im Rah­men von Gesprächen mit den Mitarbeitern und den die Mitarbeiter vertretenden Gremien sowie den sich daran an­schließenden Budgetverhandlungen mit den Kostenträgern.

Die ebenfalls geforderte Verwendung von Betriebsmittelrücklagen für Lohnsteigerungen würde nach Auffassung des Landkreises zwangsläufig zur Zahlungs­unfähigkeit der gGmbH führen.

4 Responses to “Retter fordern mehr Geld”

  1. Olaf on November 22nd, 2012 13:47

    Ja bitte mehr Arbeitbelastung , weniger von der Familie und die hohe Verantwortung. Versteht sich von selbst mehr Geld zu bekommen. Leider gibt es ja noch genug „Brenner“ die es aus Menschlichkeit machen, die sich dazu berufen fühlen……quatsch. Davon bekommt man die Familie auch nicht ernährt .

  2. doggi on November 22nd, 2012 15:09

    @olfa: ich hab jetzt vier postings von dir gelesen und stelle ein hohes Frustpotential fest. Such dir doch einfach einen schönen netten Arbeitgeber, der dich weit über Tarif bezahlt und dir deine Dienste nach deinen persönlichen Bedürfnissen plant.
    Ich habe mit 16 als „Brenner“ angefangen, das geb ich sogar zu, aber ich bin immer noch dabei und um es mit Marlene Dietrich zu sagen : je ne regrete rien

  3. tangotango on November 22nd, 2012 16:53

    Mehr Geld?! Pahahaha, und woanders setzt man billige Hiwis ein.

    Solange so etwas noch geht:

    http://www.rettungsdienst.de/nachrichten/lippstadt-sucht-freiwillige-fur-den-rettungsdienst-23455#comment-25026

    ..braucht man sich nicht sonderlich große Illusionen machen. Dennoch viel Erfolg!

  4. Olaf on Dezember 4th, 2012 10:37

    Sicherlich ist uns allen bewusst das wir Feiertage opfern sollten, Nachtdienste haben usw. . Dennoch haben wir eine Verantwortung und schützen das höchste Gut des Menschen „das Leben“. Immer mehr sinnlose Fahrten besonders Nachts, da die Hemmschwelle der „Bürger sinkt“ wegen 3 Tage Kopfauer um 3.00 Uhr Nachts den RTW zu rufen, 5 Kopfer zu schleppen, hat man zu tief ins Glas geschaut wird man mittlerweile auch gerufen. Ich glaube wir wissen alle der Rd verändert sich immer mehr und das nicht zum positiven. Orgis die nach Rs bezahlen, obwohl man den Ra gemacht hat? Dann möchte man den Notfallsani einführen , wo es noch genug Baustellen im Gesundheitssystem/ RD gibt. All dieses soll der Assistent noch hinnehmen. Soll man noch bei 1400 Netto die Verantwortung übernehmen? Ich denke nicht……., leider gibt es genug die sowas mit sich machen lassen, warum? Vielleicht kein Rückrad, zu wenig selbstbewußtsein. Schön dann immer von den „Alten Hasen “ zu hören ist doch alles ok…..naja mit Altverträgen würde ich dieses auch sagen. Frustriert nicht, man macht sich Gedanken über die weiterentwicklung im RD und es ist beschäment das niemand was ändert, an den Verträgen usw. . In 5 Jahren wird sich keiner mehr hinstellen für 1400 Netto. Wir sind die ersten wenn der Notarzt nicht vor Ort ist um in sek. zu entscheiden was zu tun ist. Man trägt so viel auf unserem Rücken aus. Immer wird der RD schön geredet, doch sieht es anders aus. Gut ich habe das Glück im kommunalen RD gerecht entlohnt zu werden, nur finde ich es gelogen wenn das DRK,ASB oder JUH mit „Menschlichkeit “ wirbt und bei den Mitarbeitern mit Existenzen spielt. Das hat niemand verdient.

Möchten Sie einen Kommentar schreiben?