„Retten macht Schule“ geht in die 5. Runde


Schwerin (BSS) – Es wird wieder kräftig gedrückt: Mit 6585 neuen Lebensrettern geht „Retten macht Schule“ in Mecklenburg-Vorpommern in die 5. Runde.

Seit 2007 engagiert sich die Björn-Steiger-Stiftung mit der Initiative „Retten macht Schule“ für die deutschlandweite Einführung von Wiederbelebungskursen in Schulen. Diese Breitenausbildung von Jugendlichen sei ein wichtiger Schritt im Kampf gegen den plötzlichen Herztod, teilte die Stiftung am Montag (02.06.2014) mit. In Mecklenburg-Vorpommern werde das Programm weiterhin sehr positiv aufgenommen.

In dieser Woche (02. – 05.06.) findet „Retten macht Schule“ mittlerweile zum fünften Mal in Mecklenburg-Vorpommern statt. Ziel ist es, aus Schülern der siebten Klasse potentielle Lebensretter zu machen.

Dieses Jahr nehmen 149 Schulen mit insgesamt 6.585 Schülern teil. In Kooperation mit dem Kultusministerium und dem Universitätsklinikum Rostock, das das Projekt wissenschaftlich begleitet, stellt die Stiftung die notwendigen Patientensimulatoren und das Material zur Verfügung. Damit lernen die Zwölfjährigen, einen plötzlichen Herzstillstand zu erkennen, einen Notruf abzusetzen und eine Herz-Lungen-Wiederbelebung durchzuführen. Die Firma Dräger unterstützt die Initiative auch in diesem Jahr finanziell.

Es sei vor allem dem Engagement der Lehrer zu verdanken, dass es durch „Retten macht Schule“ mittlerweile 43.231 potentielle Lebensretter in Mecklenburg-Vorpommern gibt. Alle Abläufe und Handgriffe aus dem Wiederbelebungskurs sind unkompliziert, werden altersgerecht erklärt und sind schnell erlernt.

Die Kinder dürfen die Puppen sogar mit nach Hause nehmen und ihren Eltern und Geschwistern das Erlernte zeigen und weitertrainieren. Mit der beiliegenden Kurzanleitung und Schulungs-DVD seien die Übungen nach dem Unterricht kein Problem, informiert die Björn-Steiger-Stiftung. So erhalte die ganze Familie eine Auffrischung bzw. einen ersten Zugang zu Wiederbelebungsmaßnahmen.

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