Reisebus prallt gegen Brückenpfeiler


Schönfeld (pol/rd.de) – Auf der A 10 ereignete sich am Sonntag (26.9.2010) ein schwerer Verkehrsunfall. Ein mit 49 Personen besetzter Reisebus prallte gegen einen Brückenpfeiler. 13 Menschen starben.

Nach ersten Erkenntnissen könnte sich der Verkehrsunfall folgendermaßen zugetragen haben: Die 37-jährige Fahrerin eines Mercedes-PKW verlor beim Auffahren auf die Autobahn die Kontrolle über ihr Fahrzeug. In der Folge kollidierte der PKW mit dem polnischen Reisebus. Der Reisebus kam nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Brückenpfeiler.

Bei dem Unfall erlitten zunächst zwölf Menschen tödliche, 19 Personen schwere und 20 weitere Personen leichte Verletzungen. Im Verlauf des Nachmittags erlag ein Mann seinen schweren Verletzungen. Im Reisebus befanden sich insgesamt 49 polnische Staatsbürger. Die zwei Kinder und 47 Erwachsenen wollten von einer Spanienreise zurück in ihre Heimat fahren. In dem PKW befanden sich drei erwachsene Personen. Ein Insasse des PKW blieb als Einziger unverletzt.

Mehr als 300 Einsatzkräfte waren vor Ort in die Bergungs- und Rettungsmaßnahmen eingebunden. Feuerwehren aus den umliegenden Gemeinden und dem Land Berlin, sieben Rettungshubschrauber, zahlreiche Notärzte und Sanitäter, Seelsorger, Spezialisten der DEKRA, Dolmetscher und Polizeikräfte kamen zum Einsatz.

Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) reiste zur Unfallstelle, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Danach besuchte Platzeck zusammen mit dem ebenfalls nach Brandenburg geeilten polnischen Regierungschef Donald Tusk Verletzte in einer Berliner Klinik. Polens Ministerpräsident bedankte sich dabei bei den zahlreichen Einsatzkräften für ihre Arbeit.

Die Berliner Feuerwehr zeigt einige Bilder von der Einsatzstelle.

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