Rega bekommt Konkurrenz


Vernier, Schweiz (pm/rd.de) – Der Touring Club Schweiz (TCS) beteiligt sich zu 49 % an der Alpine Air Ambulance. Damit geht die Hilfe des TCS künftig auch in die Luft. Bisher musste der Automobilklub stets auf die Leistungen der Rega zurückgreifen.

Nach eigenen Angaben will der TCS mit TCS Ambulance auch in der Luft eine wichtige Rolle übernehmen. Mit seiner Beteiligung an der Alpine Air Ambulance (AAA) verfügt der größte Mobilitätsclub der Schweiz jetzt über drei Notfallhelikopter und zwei Fahrzeuge für medizinische Rückführungen. Außerdem kann die Alpine Air Ambulance jederzeit Ambulanzflugzeuge wie den Airbus 320 oder den Gulfstream 100 disponieren. Trotzdem will man auch in Zukunft im Patientenrücktransport gerne weiter mit der Rega zusammenarbeiten.

Im Webportal des Schweizer Auslandsrundfunk präsentiert sich die Rega angesichts der dort erwachsenden Konkurrenz dünnhäutig: Die Einsätze der TCS seinem seit 2009 stark rückläufig, man sei nicht beunruhigt. Ob eine Verdoppelung der Transportkapazitäten für die Schweizer Bürger allerdings sinnvoll sei, möchte man bei der Rega gerne bezweifeln.

(Foto: Touring Club Schweiz)

One Response to “Rega bekommt Konkurrenz”

  1. Jörn on November 21st, 2011 11:01

    Überheblichkeit gepaart mit Dünnhäutigkeit ist meist ein sicheres Anzeichen dafür, dass man sich über etwas ganz besonders ärgert – auch wenn man den Eindruck erwecken möchte, dem sei nicht so! In diesem speziellen Fall (REGA versus TCS) scheint das nicht anders zu sein.

    Deshalb, liebe REGA-Verantwortliche, besinnt euch eurer Stärken, konzentriert euch auf euer „Geschäft“ und vermeidet künftig jedwede Störmanöver gegen andere am Markt Beteiligte – und man wird hier und an anderer Stelle lesen dürfen, wer letztendlich das Rennen gemacht hat. Übrigens: Konkurrenz belebt das Geschäft – ist ’ne alte Binsenwahrheit!

    Und dass etwas „faul ist im Staate Dänemark“ respektive im REGA-Reich war dem Betrachter spätestens bekannt, als die interessierte Öffentlichkeit erfahren durfte – auch hier auf rettungsdienst.de -, dass der REGA-Fördererbeitrag zu versteuern sei…

    Sonnige Grüße aus dem „DRF*-Stammländle“ gen Süden

    * Die „alte“ DRF ist ja auch ein „Kind“ der REGA, wobei das „Kind“ neben einer Mutter ja auch mehrere „Väter“ haben soll 😉

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