Rangierlok prallte auf Schlafwagen


Regensburg (pol) – Im Regensburger Hafengebiet kam es zu einem Rangierunfall, bei dem sechs Fahrgäste eines Schlafwagens verletzt wurden und nicht unerheblicher Sachschaden entstand.

Am Mittwoch gegen 18.45 Uhr, fuhr eine Rangierlok der Bahn AG auf einen freistehenden Personen-Schlafwagon auf. In diesem Wagon befanden sich neben der Zugbegleiterin noch 21 Lkw-Fahrer. Deren Lkws waren bereits auf mehreren Autozug-Wagons verladen. Der noch abseits stehende Personenwagon sollte dabei durch die Rangierlok an den restlichen Zug zur gemeinsamen Weiterfahrt nach Italien angehängt werden.

Aus noch nicht restlos geklärten Gründen stieß die Rangierlok mit zwar geringer Geschwindigkeit, aber aufgrund des Eigengewichtes, mit nicht unerheblicher Wucht gegen den stehenden Personenwagon. Die dort befindlichen, überraschten Lkw-Fahrer wurden durch den Anstoß teilweise verletzt. Ein Fahrer kam mit mittelschweren Verletzung in ein Regensburger Krankenhaus, drei mit Prellungen leichter verletzte Fahrer wurden zur ambulanten Behandlung in andere Krankenhäuser gebracht. Zwei weitere, ebenfalls leicht verletzte Fahrer verzichteten auf eine Behandlung im Krankenhaus.

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