Radioaktivität: Japan-Helfer können sich untersuchen lassen


radioaktiv150Jülich (pm) – Alle Helfer, die bei der Bewältigung der Krise in Japan im Rettungsdienst oder im Katastrophenschutz tätig waren, können sich im Forschungszentrum Jülich auf radioaktive Strahlenbelastung untersuchen lassen. Die Möglichkeit zu einer solchen Untersuchung steht auch allen anderen Japan-Rückkehrern offen, die sich Sorgen machen, erhöhter Strahlung ausgesetzt gewesen zu sein.

Das Forschungszentrum führt diese Messungen mithilfe eines so genannten „Body Counters“ (Ganzkörperzähler) durch. Dabei messen vier Detektoren in einem sorgfältig abgeschirmten Raum die Strahlung, die aus dem Körper austritt. So kann festgestellt werden, um wie viel und welche Art von Strahlung es sich handelt. Eine Messung dauert in der Regel etwa 10 Minuten.

Neben dem Forschungszentrum Jülich stellen auch das Landesinstitut für Gesundheit und Arbeit des Landes Nordrhein-Westfalen (LIGA) sowie die Universitätskliniken Essen und Köln weitere „Body Counter“ zur Verfügung. Die Anmeldung zur Untersuchung kann unter folgender Telefonnummer vorgenommen werden: 0211/3101-2430.

Das Forschungszentrum Jülich verfügt über eine amtlich anerkannte Inkorporationsmessstelle für die Bundeslänger Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen, wo regelmäßig Routinemessungen bei strahlenexponierten Mitarbeitern des Forschungszentrums und auch Dritten vorgenommen werden.

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