Quecksilberaustritt in einer Schule


München (BF) – Am Donnerstagmittag kam es nach Informationen der BF München um 13.48 Uhr zu einem Großeinsatz in einer Schule am Jagdfeldring in Haar (LK München). Bei Umzugsarbeiten in einem Schullabor waren zirka 50 ml Quecksilber ausgetreten.

Die Münchner Feuerwehr unterstützte die örtlichen Kollegen mit mehreren Fahrzeugen, darunter einem Großraumrettungswagen. 22 Betroffene wurden von einem Toxikologen vor Ort beraten. Vier von ihnen, die
Kontakt mit dem Schwermetall hatten, kamen zur ambulanten Behandlung in eine Klinik.

Flüssiges Quecksilber ist bereits bei Raumtemperatur flüchtig und entwickelt insbesondere in geschlossenen Räumen giftige Dämpfe. Das Einatmen der Dämpfe führt zur Vergiftung.

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