Qualcomm spendet 58.000 Euro an das K.I.T. München


München/San Diego (pm) – Das ASB Krisen-Interventions-Team KIT-München erhält vom IT-Entwickler Qualcomm eine erneute Spende in Höhe 58.000 Euro. Bereits im Oktober 2008 übergab das Unternehmen rund 78.000 Euro an das KIT.

Das KIT-München ist ein Projekt des ASB München, in dem speziell ausgebildete ehrenamtliche Rettungsdienstmitarbeiterinnen und -mitarbeiter Menschen unmittelbar nach extremen Ereignissen betreuen, beraten und begleiten. Die Einrichtung finanziert sich hauptsächlich aus Spenden, Zuschüssen und Mitteln des ASB. Die Unterstützung für KIT-München wurde von der Münchener Qualcomm-Niederlassung angeregt.

„Die letzte Spende von Qualcomm im vergangenen Jahr hat unser neues Projekt KITz möglich gemacht, eine Initiative speziell für Kinder. Zusätzlich konnten wir längst fällige Investitionen tätigen, unter anderem für neue Dienstkleidung und die Reparatur unseres Einsatzfahrzeugs“, erklärt Peter Zehentner, Leiter des KIT-München. „Mit der erneuten Unterstützung von Qualcomm können wir uns nun endlich ein neues Einsatzfahrzeug anschaffen, um jederzeit einsatzbereit zu sein. Außerdem stellt die Spende sicher, dass KITz auch weiterhin spezielle Betreuung und Beratung bieten kann; für Kinder, die nach traumatischen Ereignissen zeitnah und unbürokratisch Unterstützung brauchen, ebenso für deren Eltern und Bezugspersonen“, so Zehentner weiter.

„Wir bei Qualcomm glauben, dass man durch die Unterstützung lokaler Organisationen wie KIT viel zu deren Erfolg beitragen kann“, so Thomas Nindl, Director, Business Development bei Qualcomm Deutschland. „Als ehrenamtlicher Mitarbeiter des ASB kenne ich KIT sehr gut. KITz hat hervorragende Arbeit geleistet und allen Kindern nach extremen Schocks und Traumata die nötige Hilfe geleistet.“

Das KIT-München betreut Opfer, Betroffene und Angehörige nach Todesfällen unter besonderen Umständen, bei massiver Gewalterfahrung wie z. B. Überfall, Mord, Geiselnahme, sexueller Gewalt, gewalttätigen Familienkonflikten etc. Ein weiteres Aufgabenfeld sind schwere Verkehrs-, Schienen- oder Arbeitsunfälle von Fahrpersonal der städtischen Verkehrsbetriebe und der Deutschen Bahn AG sowie von anderen unmittelbar Betroffenen. Im vergangenen Jahr wurden bei rund 1.000 Einsätzen über 2.000 Menschen nach extremen Ereignissen beraten, betreut und begleitet.

Mehr Information:
www.kit-muenchen.de
www.qualcomm.de

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