QM-Zertifikat für fünf BRK-Kreisverbände


Die fünf BRK-Kreisgeschäftsführer Kurt Stemmer (Traunstein), Martin Schmidt (Rosenheim), Marc Elsner (Mühldorf), Tobias Kurz (Berchtesgadener Land) und Josef Jung (Altötting, von links). (Foto: BRK)

Die fünf BRK-Kreisgeschäftsführer Kurt Stemmer (Traunstein), Martin Schmidt (Rosenheim), Marc Elsner (Mühldorf), Tobias Kurz (Berchtesgadener Land) und Josef Jung (Altötting, von links). (Foto: BRK)

Berchtesgadener Land (BRK/ml) – Ein wichtiger Tag für das Bayerische Rote Kreuz (BRK) in der Region: Alle fünf Kreisverbände (Altötting, Berchtesgadener Land, Mühldorf, Rosenheim und Traunstein) der Hilfsorganisation erhielten das Zertifikat für Qualitätsmanagement (QM). Die Rotkreuz-Dienste dieser Landkreise haben ein und denselben Standard eingeführt.

Im Berchtesgadener Land wurden neben der Notfallrettung und dem Krankentransport auch der Betreute Fahrdienst, das Betreute Wohnen, die Breitenausbildung in Erster Hilfe, die Fachausbildung für die Einsatzdienste, die Fördermitgliederverwaltung, der Hausnotruf, der Menü-Service, die ambulante und teilstationäre Pflege, der Rückholdienst und der Sanitätsdienst zertifiziert.

Umfangreiche Umbauarbeiten an den Rotkreuz-Häusern und mehrere Monate harter Arbeit liegen hinter den haupt- und ehrenamtlichen Rotkreuzlern, die bestehende Prozesse in ihrer täglichen Arbeit optimieren und anpassen mussten. Bei der feierlichen Übergabe der Zertifikate im Traunsteiner BRK-Zentrum wurden sie nun für ihre Anstrengungen belohnt. Werner Linhardt betonte als Vorsitzender des Traunsteiner BRK-Kreisverbandes die Bedeutung dieses Qualitätssiegels. „Qualität ist überall in unserem Leben ein Thema. Dahinter steht immer eine Leistung, die organisiert werden muss. Und das gilt auch für das Rote Kreuz.“ Für die Zertifizierung gab es gute Gründe: Zum einen könne man jetzt noch wirtschaftlicher arbeiten und zum anderen sei es eine Motivation für die BRK-Mitarbeiter, da sie jetzt eine offizielle Anerkennung für gute Leistungen bekämen.

„Unser gemeinsames Ziel ist es, dass alle Betroffenen – Patienten, Mitarbeiter und Kostenträger – mit dem Roten Kreuz rundum zufrieden sind und bei uns nach wie vor in guten Händen sind.“ Die fünf BRK-Kreisverbände seien in den letzten Monaten bei der Vorbereitung auf das begehrte Zertifikat noch enger zusammengerückt. „Wir arbeiten schon seit vielen Jahren eng zusammen; dass wir jetzt im Schulterschluss gemeinsam ein QM-System ausgearbeitet und eingeführt haben, war nur die logische Konsequenz“, erklärt Tobias Kurz, Kreisgeschäftsführer im Berchtesgadener Land.

Edgar Hoffmann von der QM-Organisation DQS hatte das Rote Kreuz während der vergangenen Monate begleitet und fachlich beraten; er lobte, dass sich die BRK-Kreisverbände zusammengeschlossen und keine Insellösung angestrebt hätten: „Auf das Zertifikat können alle Beteiligten stolz sein. Es ist der Abschluss einer langen Entwicklung beim Roten Kreuz in der Region. Ich gratuliere Ihnen zu dieser Leistung.“ Als Beispiel für die gemeinsame Arbeit nannte er einen ausgefeilten Hygieneplan, der nun für alle gelte. Ziel sei es gewesen, vor allem im Rettungsdienst für die gesamte Region ein System zu entwickeln, das jeder verstehe und umsetzen könne.

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