Psychisch Kranke stirbt nach Polizeieinsatz


Tuttlingen (pol) – Aus noch unbekannter Ursache starb eine 40 Jahre alte Frau am Wochenende im Kreis Tuttlingen, als sie sich bei einer Zwangseinweisung gegen Angehörige, Rettungskräfte und Polizisten körperlich zur Wehr setzte.

Infolge des psychischen Zustands der Frau verständigten Angehörige die zuständige Hausärztin, welche die Einweisung in eine spezialisierte Klinik anordnete. Die Frau flüchtete zunächst, konnte jedoch von Angehörigen wieder zur Wohnanschrift gebracht werden.

Als Angehörige, Rettungsdienst und die Ärztin dann konkret die Einweisung veranlassen wollten, wehrte sich die Frau und die Ärztin rief die Polizei zur Hilfe. Auch den Beamten gelang es nicht, die Frau zum freiwilligen Mitgehen zu bewegen.

Als die Beamten die Frau dann in Gewahrsam nehmen wollten, wehrte sie sich gegen die anwesenden Personen mit Händen und Füßen. Um weitere Angriffe zu verhindern, mussten die Beamten die Frau festhalten, ihre Hände mit Handschließen fesseln und ohne diese zu verletzten auf einem Bett ablegen. Unvermittelt und nur einen kurzen Moment später atmete die Frau jedoch nicht mehr und blieb regungslos liegen.

Reanimationsmaßnahmen von Rettungsdienst, der anwesenden Hausärztin sowie einer zudem sofort hinzugezogenen Notärztin blieben erfolglos.

2 Responses to “Psychisch Kranke stirbt nach Polizeieinsatz”

  1. Barbara Lukaschewsky on Oktober 2nd, 2012 11:58

    Wenn die Todesursache noch unbekannt ist ,warum wird dieser Artikel dann hier eingestellt ? Wollt ihr die Vermutung nahelegen ,die Pol wäre zu grob mit der Frau umgegangen ? Solche Situationen sind schlimm für a l l e beteiligten . Die Gerichtsmedizin wird heraus finden was da passiert ist ,aber darüber berichtet dann keiner ,ist ja langsam wie Bild Zeitung hier .

  2. DrogenSindDoof on Oktober 9th, 2012 21:54

    Na toll, da lag bereits eine psychische Ausnahmesituation vor. Statt diese zu deeskalieren, droht man mit weiteren Maßnahmen. Selbst ein normaler Mensch wird bei dem Gedanken „gleich kommen sie und liefern Dich ein“ unwohl. Warum geht man in so einer Situation mit der Person nicht einfach spazieren, lässt sie die Umgebung anschauen, lässt sie reden und hört einfach zu, ohne dagegen zu reden.
    Psychiatrie bedeutet langsamen Mord mit Psychodrogen (Studien beweisen dies). Psychiatrie bedeutet Entmündigung und Stigma. Das Traurige ist, die Patienten werden meist doppelt zu Opfern, zuerst von Leuten in ihrer Umgebung und dann von den Drogendealern in Weiss.

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