Privater Rettungsdienst unter Betrugsverdacht


Gera (rd.de) – Die Staatsanwaltschaft im thüringischen Meiningen ermittelt gegen einen privaten Rettungsdienst wegen des Anfangsverdachts auf Abrechnungs-Betrug. Die AOK schätzt laut einer Zeitungsmeldung den möglichen Schaden auf eine Million Euro.

Anscheinend brachte die Anzeige eines Mitarbeiters wegen Unregelmäßigkeiten den Stein ins Rollen. Die bisherigen Erkenntnisse scheinen den Verdacht zu erhärten. Demnach könnten zu viele Mitarbeiter abgerechnet worden sein, und die zu Recht abgerechneten Mitarbeiter sollen auch im Taxibereich des Unternehmens eingesetzt worden sein. Zusätzlich seien interne Verlegungsfahrten mit der Krankenkasse abgerechnet worden, berichtet die Ostthüringer Zeitung.

Die Staatsanwaltschaft, so der Bericht weiter, kann noch keine Angaben zur Schadenshöhe machen. Die zuständige AOKplus in Gera hingegen schätzt den Schaden, der den Krankenkassen zwischen 2005 und 2008 entstanden sein könnte, auf rund eine Million Euro.

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