Neue Rettungswache nach 15 Monaten schon zu klein


Neumünster (rd.de) – Vor 15 Monaten wurde die Feuer- und Rettungswache im Gefahrenabwehrzentrum Neumünster in Betrieb genommen. 13,3 Millionen Euro kostete der Neubau. Wie sich jetzt herausstellte, reichen die Stellplätze für die Rettungsfahrzeuge nicht mehr.

Symbolfoto: Markus Brändli

Symbolfoto: Markus Brändli

Die „Schleswig-Holsteinische Zeitung“ berichtet, es fehle mindestens ein Stellplatz für ein Einsatzfahrzeug. Während der Planung der neuen Wache sei die Zahl der Stellplätze bereits von zehn auf elf erhöht worden. Grund dafür waren die steigenden Einsätze im Rettungsdienst. In den letzten zehn Jahren habe sich die Zahl um etwa 80 Prozent auf zirka 23.000 Einsätze im Jahr erhöht.

Im Jahr 2015 seien jedoch bereits 13 Fahrzeuge an der neuen Wache stationiert gewesen, schreibt die Zeitung weiter. Gegenwärtig stehe die Berufsfeuerwehr, verantwortlich für den Rettungsdienst, in Verhandlungen mit den Krankenkassen. Eine zusätzliche Garage solle am Gefahrenabwehrzentrum gebaut werden.

Ähnliche Artikel zum Thema: 

Darüber hinaus würde die Entwicklung der Einsatzzahlen ein neues Rettungsdienst-Gutachten notwendig machen. Damit solle der Bedarf an Personal und Rettungsfahrzeugen für die nächsten Jahre ermittelt werden.

(16.02.2015)

Möchten Sie einen Kommentar schreiben?