Preisdruck im Rettungsdienst


Dresden (rd.de) – 48 Wochenstunden für knapp 1.200 Euro netto. Nach den Ausschreibungen in Dresden, verschlechtern sich die Arbeitsbedingungen der Rettungsdienstler spürbar. Die Malteser beklagen den Wettbewerb um das billigste Angebot.

Um eine Teilausschreibung für sich zu entscheiden, mussten die Rettungsdienstler der Malteser in Dresden Einschnitte hinnehmen. Nach einem Bericht der Sächsischen Zeitung steig die Wochenarbeitszeit von 45 auf 48 Stunden. Neu eingestellte Mitarbeiter verdienen weniger. Die Malteser kritisieren den reinen Kostenwettbewerb. Sie befürchten, der Beruf des Rettungsassistenten wird so weiter an Attraktivität verlieren.

4 Responses to “Preisdruck im Rettungsdienst”

  1. Elendil on August 3rd, 2010 15:05

    Ich bin wirklich froh, dass diese Thematik nun endlich Schritt für Schritt ins öffentliche Bewusstsein rückt.
    Es KANN so einfach nicht weitergehen…

  2. Chrizz on November 8th, 2010 22:52

    es muss sich was ändern…..in leipzig werden die RAs schon über Zeitarbeitsfirmen eingestellt, und man geht mit nen tausender jeden monat nach haus…….wo soll das noch hinführen

  3. Poldi on November 10th, 2010 10:13

    Ja es wird halt mal Zeit, dass die Rettungsdienstler sich organisieren und massiv auf die Straße gehen und vor allem in die Medien. Leider werden von den deutschen Medien aber nur die Standpunkte der Wohlfahrtsverbände pupliziert, was hinter dem Ganzen steckt erfährt der Bürger nicht. Leider sind gerade die Wohlfahrtsverbände und die Politik mit der Hoffierung der Ehrenamtlichen die größten Beförderer von Billiglöhnen und solange dies so bleibt, wird sich auch in Sachen RAG nichts tun. Es ist halt so, dass, solange es genügend „Ehrenamtliche“ gibt, die Berufssanis die Deppen sind.

  4. Osa on November 11th, 2010 01:07

    Es wäre sinnvoller in einem Berufsverband (DBRD) einzutretten, da dieser schon seit Jahren daran arbeitet. Je mehr diesen unterstützen umso mehr können die Druck machen.

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