Polizisten reanimierten Abschleppwagenfahrer


Feucht (pol) – Ein 50-jähriger Abschleppwagenfahrer aus dem Landkreis Roth hat mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zwei Polizeibeamten sein Leben zu verdanken. Diese führten ohne zu zögern Reanimationsmaßnahmen durch, als der Mann plötzlich zusammenbrach.

Gestern Abend ereignete sich auf der A9, kurz vor der Ausfahrt Hilpoltstein in Fahrtrichtung Berlin, ein Verkehrsunfall. Beamte der Polizei Feucht wurden verständigt und nahmen den Unfall auf. Mittlerweile hatte sich auch ein Stau gebildet.

Nachdem der Abschleppdienst eingetroffen war, wurde ein unfallbeteiligtes Fahrzeug aufgeladen. Just in dem Moment, als der 50-jährige Fahrer des Abschleppwagens wegfahren wollte, brach er regungslos zusammen.

Ein 50-jähriger Beamter der Verkehrspolizei Feucht sowie ein zufällig im Stau stehender 51-jähriger Beamter der Bundespolizei aus Bayreuth erkannten die Situation sofort und begannen gemeinschaftlich mit lebensrettenden Maßnahmen. Mehrere Minuten führten die beiden Beamten Herzmassage und Mund-zu-Mund-Beatmung durch, bis ein eintreffender Notarzt die weitere medizinische Versorgung übernahm.

Der Mann kam mit Verdacht auf Herzinfarkt in ein Nürnberger Klinikum. Mittlerweile ist sein Zustand stabil. Nach Angaben der behandelnden Ärzte bestehe keine Lebensgefahr mehr.

Der erstbehandelnde Notarzt attestierte den beiden Beamten vorbildliches Verhalten. Ohne deren schnelles und kompetentes Eingreifen wäre der Zusammengebrochene nicht mehr zu retten gewesen.

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