Polizist schießt auf Patienten


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Typische Polizeidienst-Pistole Walther PPK. Foto:www.adamsguns.com

Wuppertal (rd.de / ots) – Zum Thema aggressives Verhalten, hier folgende Meldung: Am Nikolausabend musste sich ein Polizist mit seiner Dienstpistole verteidigen.

Das Paar ist den Einsatzkräften offenbar bekannt: Zum wiederholten Male, so hieß es in der Meldung des Polizeipräsidiums in Wuppertal, alarmierte ein Paar einer Wohnung der Straße Schwarzbach in Wuppertal-Oberbarmen die Polizei in Zusammenhang mit Streitigkeiten und körperlichen Auseinansetzungen. Da die Frau berichtete, ihr Lebensgefährte habe sich mit einem Messer an den Pulsadern verletzt, wurden neben zwei Streifenwagenbesatzungen auch ein Rettungswagen und ein Notarzt zum Einsatzort geschickt. Der Streit entbrannte zwischen einem alkoholisierten 43-jährigen Mann und seiner 46-jährigen Lebensgefährtin. Beide riefen daraufhin die Polizei.

Bei deren Eintreffen in der Wohnung hielt der Mann das Messer noch in der Hand und weigerte sich, es wegzulegen. Als er plötzlich die Beamten mit dem Messer angriff, schoss einer der Polizisten mit seiner Dienstpistole auf ihn.

Mit schweren Verletzungen wurde der 43-Jährige – unter notärztlicher Begleitung – in ein Krankenhaus gebracht, wo er zum Zeitpunkt der Pressemeldung (07.12.2008, 01.30 Uhr) operiert wird. Der Staatsanwaltschaft ermittelt.

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