Pkw stürzt in die Ruhr


Essen (ots) – Glück im Unglück hatte am Dienstagmorgen (15.01.2013) ein Pkw-Fahrer in Essen. Er stürzte mit seinem Fahrzeug in die eiskalte Ruhr, konnte sich aber selbst retten.

Laut Berufsfeuerwehr war der junge Mann um 08.17 Uhr mit seinem Pkw auf der Laupendahler Landstraße unterwegs, als er etwa 700 Meter hinter der Gustav-Heinemann-Brücke von der Straße abkam und mit seinem Wagen in die Ruhr stürzte.

Obwohl das Fahrzeug bereits im Wasser lag, konnte sich der 22-Jährige rechtzeitig allein befreien und in Sicherheit bringen. Rettungsdienst und Notarzt untersuchten den Mann und brachten ihn anschließend in ein Krankenhaus. Über eventuelle Verletzungen liegen keine Informationen vor.

Sein Pkw war derweil von der Strömung erfasst und stromabwärts getrieben worden. Nach etwa 70 Metern lag das Fahrzeug in drei Meter Tiefe auf dem Grund fest.

Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften unterwegs, unterstützt durch Einheiten der Freiwilligen Feuerwehren Kettwig sowie Werden und dem Technischen Hilfswerk.

Nachdem eindeutig geklärt war, dass der Fahrer des Pkw alleiniger Insasse und bereits in Sicherheit war, beschränkten sich die Arbeiten auf das Bergen des Fahrzeugs. Dazu ging ein Taucher ins eiskalte Wasser und befestigte Seile am Auto. Von einem Rettungsboot wurden die Seile am Feuerwehrkran eingehängt. So konnten die insgesamt 45 am Einsatz beteiligten Kräfte den versunkenen Kleinwagen bergen.

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