Pilzvergiftung: Gefährlicher Fehlgriff


München (BF) – Einen folgenreichen Fehler beging am Montagabend ein Ehepaar bei der Suche nach Pilzen.

Irrtümlich gingen sie bei Ihrer Beute von dem schmackhaften „Mairitterling“ aus. Zwei Stunden nach der Zubereitung und dem Verzehr des Pilzgerichts traten erste Vergiftungssymptome in Form von Schwindel, Übelkeit, Schweißausbrüchen, Sehstörungen und vermehrter Speichelfluss auf.

Bei dem 52-jährige Ehemann zeigten sich sichtlich mehr Symptome als bei seiner 45-jährigen Ehefrau. Die alarmierten Rettungskräfte, zwei Rettungswägen und das Notarztteam Nord stellten nach kurzer Anamnese sofort eine Vergiftung mit dem versehentlich gesammelten „Ziegelroten Risspilz“ fest.

Das Ehepaar wurde durch die Besatzungen der Rettungswägen und in Begleitung des Notarztes in eine Münchner Klinik zur weiteren Behandlung transportiert. Trotz der extremen Symptome besteht für das Ehepaar keine Lebensgefahr und sie sind derzeit auf dem Weg der Besserung.

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