Pilotenfehler führt zur Bruchlandung eines Segelflugzeugs


Schwenningen (pol) – Ein Pilotenfehler hat am Mittwochnachmittag zum Absturz eines Segelflugzeuges nahe Schwenningen geführt. Dies ergaben Ermittlungen der Kriminalpolizei Sigmaringen und eines Sachverständigen für Flugunfalluntersuchungen. 

Der 20-jährige Pilot aus dem Kreis Reutlingen war gegen 12 Uhr vom Segelfluggelände Übersberg bei Reutlingen zu einem ganztägigen Überlandflug gestartet. Weil er gegen 15.45 Uhr über Schwenningen keine Thermik mehr hatte, versuchte er auf einem abgeernteten Feld eine Außenlandung. Dabei dürfte er sich verschätzt haben.

In einer Linkskurve touchierte die linke Tragfläche den Boden. Dann setzte das Flugzeug mit dem Bug hart auf dem Stoppelfeld auf. Die Pilotenkanzel zerbarst. In der Folge kam es zu weiteren Aufsetzern, wodurch das Flugzeug in eine Schleuderbewegung geriet und sich mehrmals um die eigene Achse drehte. Rumpf, Höhen- und Seitenleitwerk brachen.

Der Pilot war nach dem Aufsetzen nicht ansprechbar und erlitt einen starken Schock sowie diverse Prellungen. Er wurde zur Beobachtung in ein Krankenhaus nach Sigmaringen gebracht.

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