Freistellung als Weihnachtsbonus


Borna (rd.de) – Böse Bescherung für die Mitarbeiter des Rettungsdienstes beim DRK Borna: Am 23.12.2008 stellte die DRK-Rettungsdienst gGmbH in Borna (Sachen) Insolvenzantrag. Pünktlich zum Fest sind die Retter ohne Job.

Anzeichen für ernsthafte Schwierigkeiten gab es schon vorher. So blieben die Rettungsassistenten des DRK Borna schon im November ohne Gehaltszahlung. Nun zog der erst seit 2.12.2008 im Amt stehende Geschäftsführer Andreas Grube die Reißleine, beantragte offenbar ohne weitere Vorwarnung Insolvenz und stellte den Betrieb mit sofortiger Wirkung ein.

Damit der zuständige Rettungszweckverband in Grimma die Versorgung der Bevölkerung mit Rettungsdienst- und Krankentransportleistungen sicherstellen kann, springen nun unter anderem Kollegen von der JUH mit ein.

Besonders misslich ist die Lage für die Rettungsdienstler des DRK in Borna auch deshalb, weil den Mitarbeitern nunmehr nach Presseberichten zwei Gehaltsläufe fehlen, sie aber derzeit nur freigestellt, nicht aber entlassen worden sind. In dieser Situation haben sie keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld.

Unser Tipp: Die Mitarbeiter sollten unter Angabe des Aktenzeichens 403 IN 3985/08 (Amtsgericht Leipzig) schnellstmöglich Kontakt zur Agentur für Arbeit aufnehmen, um Insolvenzgeld in Anspruch nehmen zu können.

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