„Person verschüttet“: zweimal in nur zwei Stunden


Hamburg (BF) – Gleich zweimal in weniger als zwei Stunden wurden am Mittwoch (15.10.2014) Einsatzkräfte in Hamburg mit dem Stichwort „Person verschüttet“ alarmiert.

Um 12:56 Uhr wurden die Einsatzkräfte des Wachreviers Osdorf in den Glückstedter Weg gerufen. Hier war ein zirka 30-jähriger Bauarbeiter in einer zwei Meter tiefen Baugrube unter einem Betonteil eingeklemmt. Die Rettungskräfte begannen sofort mit der Reanimation und befreiten den Mann unter dem etwa 120 kg schweren Betonteil. Anschließend wurde der Patient unter laufender Reanimation in ein Krankenhaus gebracht.

Bereits um 11:24 Uhr waren die Kollegen aus Finkenwerder zu einem ähnlichen Einsatz alarmiert worden. Am Auedeich mussten sie einen 48-jährigen Arbeiter befreien, der bei Arbeiten an einer Kelleraußenwand bis zur Hüfte in einem Graben verschüttet wurde. Auch in diesem Fall übernahmen die Rettungskräfte umgehend die Versorgung des Betroffenen, während andere Kräfte den Verbau mittels Pallholz und Powershore sicherten.

Nachdem der Arbeiter befreit werden konnte, wurde er unter Notarztbegleitung in eine Klinik gebracht. Wie die Feuerwehrmitteilte, hatte sich der Mann eine Verletzung am Bein zugezogen.

(17.10.2014)

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