Person sprang trotz Sprungpolster in den Tod


Berlin (BF) – Die Berliner Feuerwehr wurde am Mittwochabend zu einem Wohnungsbrand in einem Hochhaus alarmiert. Als die Rettungskräfte eintrafen stand im neunten Obergeschoss des 16-geschossigen Gebäudes bereits eine Person hilferufend auf dem Balkon.

Die Wohnung befand sich zu diesem Zeitpunkt bereits im Vollbrand und Flammen schlugen aus den Fenstern.

Die Rettungskräfte arbeiteten sich über den stark verqualmten Flur des Hauses bis zur Brandwohnung vor. Gleichzeitig wurde vor der Gebäudefront ein Sprungpolster aufgestellt. Noch vor dem Eintreffen der Rettungskräfte in seiner Wohnung, sprang der Mieter, mit starken Verbrennungen, von seinem Balkon in das Sprungpolster, verletzte sich dabei aber lebensgefährlich und verstarb noch an der Einsatzstelle.

4 Responses to “Person sprang trotz Sprungpolster in den Tod”

  1. der Münchner on November 26th, 2011 12:45

    9. OG ist fast die doppelte Rettungshöhe, wie die Zulassung es erlaubt (16m ca. 5. OG). Da ist der Sprungretter mehr ein psychologisches Hilfsmittel. Ist aus der Höhe schon ein Glück, wenn man ihn noch trifft.

  2. ASBRettSan on November 26th, 2011 14:22

    Ist er auf einen anderen Balkon gestürzt (Geländer?) Oder war das Sprungpolster noch nicht ganz fertig? Ziemlich dürftige Informationen wie ich finde.

  3. Mario Gongolsky on November 27th, 2011 19:36

    Neunter Stock! Das Polster war offenbar bereit. Kann es sein, dass 40 Meter etwas viel sind, für einen Sprungretter. Die gehen üblicherweise nur bis 16 Meter.

  4. Burki on Dezember 11th, 2011 05:41

    Lesen bildet. @ Mario. Es unterscheiden sich Sprungpolster und Sprungretter!

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