Person lebend aus Rhein gerettet


Köln (BF) – Durch die enge Zusammenarbeit der Feuerwehren Leverkusen, Monheim und Köln konnte am Samstag (27.04.2013) eine Person lebend aus dem Rhein gerettet werden.

Gegen Mitternacht meldete der Schiffsführer eines Motorschiffes, dass ein Matrose über Bord gegangen und in den Rhein gefallen sei. Die Wassersschutzpolizei konnte den Bereich ab Rheinkilometer 706 stromabwärts eingrenzen.

Aufgrund der Dunkelheit wurde eine umfangreiche Suche auf dem Rhein und an beiden Ufern des Flusses eingeleitet. Die Feuerwehren Leverkusen, Monheim und Köln wurden alarmiert.

Nach intensiver Suche konnte die Feuerwehr Leverkusen eine leblose Person nahe des Hitdorfer Hafens lokalisieren und retten. Der stark unterkühlte Mann befand sich in einem lebensbedrohlichen Zustand. Er wurde von mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.

Im Einsatz waren neben den Feuerwehren Leverkusen und Monheim auch 23 Einsatzkräfte der Kölner Feuerwachen Deutz, Innenstadt, Chorweiler sowie der Einsatzführungsdienst der Branddirektion.

4 Responses to “Person lebend aus Rhein gerettet”

  1. Birgit Hufnagl via Facebook on April 30th, 2013 06:31

    RETTEN

    Kinder retten
    öfter mal einen dicken fetten
    Regenwurm von der Straße.
    Erwachsene sind über diese Phase
    schon hinweg.
    Sie wühlen nicht im Dreck.
    Rettungshunde suchen auch nach Leichen.
    Hierbei weichen
    sie ihrem Führer nicht von der Seite,
    jedenfalls hält es der gescheite
    Hund so. Der Hund ist hier
    des Menschen Arbeitstier.
    Rettungsschwimmer messen sich gern in Wettbewerben.
    Sie retten Menschen vor dem Sterben
    in Gewässern.
    Sie üben sich ständig im Technik verbessern.
    Wenn Spitzenfußballer sich vor Gegentoren nicht retten
    können, hören sie danach die netten
    Kommentare von Journalisten.
    Und irgendwann spielen die dann beim Zweitligisten.
    Ärzte retten Leben von Menschen und Tieren.
    Arbeitsfehler gehen den Vorgesetzten an die Nieren,
    doch bei Rettungsversuchen
    kann man mitunter sogar Erfolge verbuchen.
    Ein Retter ist aufs Retten stolz,
    er ist aus anderem Holz
    geschnitzt. Was hast du gerettet, zuletzt?
    Wer verletzt
    oder krank
    ist, der ist so frank
    und frei, dass er’s bei sich probiert.
    Wer sich für das ‚Millionen retten‘ interessiert,
    für den wird es sich vielleicht lohnen,
    alle Shows, in denen das Wort ‚Millionen‘
    vorkommt, im Fernsehen anzuschauen.
    Was meinst du: Kann man von schlauen
    Kandidaten etwas lernen, die sich dort hintrauen,
    um sie zu retten, die Million?
    Ist der glücklicher, dort auf dem Thron?

  2. Harald on April 30th, 2013 06:55

    Im Titel steht, daß die Person lebend aus dem Wasser gerettet worden sei. Im Text aber, sie sei beim Auffinden leblos gewesen. Haben die RETTER etwa die leblos aufgefundene Person noch im Wasser reanimiert, sodaß sie bei der Übergabe an den Landrettungsdienst schon nicht mehr leblos, sondern am Leben war???

  3. Valentin on April 30th, 2013 12:58

    Man ist nur so tot wie man sich fühlt!

  4. Rorin on April 30th, 2013 23:38

    Ich kenne die Details zu diesem Fall nicht.
    Aber vielleicht hilft ein Zitat aus der Wasserretter-Ausbildung bei der Interpretation:
    „Da durch die Unterkühlung der Stoffwechsel reduziert wird hat das Gehirn eine längere Überlebenszeit, so dass eine erfolgreiche Reanimation auch nach längerem Stillstand erfolgreich sein kann. Außerdem kann sich ein Reanimationserfolg auch erst nach erfolgter Wiedererwärmung einstellen. Es gilt der Grundsatz: Niemand ist tot bevor er nicht WARM UND TOT ist!“

    Meine Vermutung: Stark unterkühlt leblos aus dem Wasser gerettet, Reanimation (mit Wiedererwärmung) erfolgreich. Somit zwar ohne Lebenszeichen aber nicht tot (also lebend) aus dem Rhein gerettet.

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