Person drohte zu springen


Rheinfelden (DLRG) – Am vergangenen Sonntag wurde die DLRG Rheinfelden gegen 17.45 Uhr alarmiert, weil eine Person drohte, von der alten Rheinbrücke ins Wasser zu springen.

Trotz Abwesenheit des DLRG-Rettungsbootes (das zur Sicherung der Fußball-EM in Basel eingesetzt ist) verlief der Einsatz mit den Schweizer Kollegen des Rheinrettungsdienstes und der Feuerwehr Grenzach reibungslos.

Während die Kräfte der DLRG in die Rettungswache eilten und die Taucher sich einsatzklar machten, wurden am Bootshaus zwei Strömungsretter in Schutzkleidung von einem Boot der Schweizer Rheinrettung aufgenommen und der Einsatz gemeinsam begonnen. Ein zweites Boot des Rheinrettungsdienstes hatte mit einem Rettungsschwimmer die Brücke direkt angefahren.

 
Kurz vor Eintreffen der DLRG-Kräfte an der Rheinbrücke konnte der Einsatz für die Wasserrettung abgebrochen werden, da es Angehörigen der Schweizer Grenzwacht gemeinsam mit den Kollegen des deutschen Rettungsdienstes gelungen war, die Person zu überwältigen und vom Brückengeländer weg in den Rettungswagen zu verbringen. Das ebenfalls alarmierte Kriseninterventionsteam übernahm dort mit dem Notarzt die weitere Betreuung.

Während in Rheinfelden die Maßnahmen anliefen, wurden in Basel durch die dortige Einsatzleitung, die durch die deutsche Leitstelle automatisch informiert wurde, zwei Boote der Einsatzreserve vom Public- Viewing-Areal abgezogen und präventiv auf den Weg nach Rheinfelden beordert. Diese Boote waren bereits in Birsfelden Rheinauf geschleust, als der Abbruch erfolgte. Sie sind anschließend wieder ihrem ursprünglichen Sicherungsabschnitt zugeteilt worden.

Die DLRG Rheinfelden war mit 16 Kräften im Einsatz, insgesamt waren neben den 5 Booten rund 100 Einsatzkräfte beteiligt.

 

Quelle: DLRG-Einsatztagebuch, http://www.dlrg.de/fuer-mitglieder/einsatz-und-medizin/einsaetze-und-uebungen.html

Möchten Sie einen Kommentar schreiben?