Patientenrettung mit Teleskopmast


Pinneberg (ots) – Das war ein ungewöhnlicher Einsatz für die freiwilligen Feuerwehren Brande-Hörnerkirchen/Osterhorn und Elmshorn. Sie unterstützten am Freitag den Rettungsdienst beim Transport einer übergewichtigen Person.

Die Frau sollte um 18.48 Uhr wegen einer Knieverletzung mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden. Ein Transport war aber selbst für vier Personen über das enge Treppenhaus des Einfamilienhauses nicht möglich. Deshalb entschieden sich die Rettungsassistenten in Absprache mit der Feuerwehr für die aufwändige, aber sichere Variante. Der Teleskopmast der FF Elmshorn wurde um 19.38 Uhr angefordert. Außerdem unterstützte die FF Brande-Hörnerkirchen/Osterhorn.

Die etwa 180 Kilogramm schwere Person wurde in eine Schleifkorbtrage gebettet. Diese wurde über Seile an ein Rettungs- und Sicherungssystem Rollgliss am Korb des Mastes angeschlagen. Mit weiteren Seilen gesichert wurde die Person sicher zu Boden und anschließend mit dem RTW in die Klinik gebracht. Um das Teleskopmastfahrzeug in Stellung bringen zu können, musste einige Äste eines Baumes abgesägt werden.

6 Responses to “Patientenrettung mit Teleskopmast”

  1. Frank on Januar 31st, 2011 11:23

    Muss sowas sein? 180 kg? Warum lässt man es soweit kommen und warum berichtet man über eine solch peinliche Situation hier? Da gibt es sicherlich interessantere Themen. Schade um den angesägten Baum!

  2. ASBRettSan on Januar 31st, 2011 17:08

    Wer zahlt denn die ganzen Mehraufwände? Ja wohl nicht die KK oder?

  3. Chris on Februar 1st, 2011 11:38

    Naja wird die KK schon übernehmen. Schließlich ist das immernoch die Kosten günstigere Variante. Denn 4 Menschen mit Rückenbeschwerden (in welcher Form auch immer) über längere Zeit zu behandeln, eventuell OPs, ist bestimmt um einiges teurer für die KK.

  4. Chris on Februar 1st, 2011 11:39

    Un in diesem Fall bestätigt sich wieder: „Die dicksten Menschen wohnen in den höchsten Etagen“.

  5. Frank on Februar 1st, 2011 14:41

    ASBRettSan: natürlich zahlen das die KK, wie jeden anderen Kram auch, den man hätte vermeiden können. Sportliche Aktivitäten zur Prävention zu unterstützen, hält man nicht für notwendig. Irgendwie steckt da doch der Wurm drin.

  6. ASBRettSan on Februar 2nd, 2011 10:15

    Ich frage mich auch warum die immer ganz oben wohnen müssen… -.- Das ist ja schrecklich.

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