Papstbesuch: Malteser ziehen positives Einsatzfazit


Köln (pm/rd.de) – Ein positives Fazit ziehen die Verantwortlichen der Malteser zum Papstbesuch und den damit verbundenen Großveranstaltungen. Die sanitätsdienstliche Absicherung klappte wie aus dem Lehrbuch. Einen großen Anteil am ruhigen Verlauf hatten die Gläubigen, die sich zu hunderttausenden um ihr Kirchenoberhaupt versammelten.

„Unsere sanitätsdienstliche Einsatzplanung ist durch den gesamten Verlauf des Papstbesuches  bestätigt worden“, freut sich Benedikt Liefländer, Gesamteinsatzleiter der Malteser.

Bei der Veranstaltung am Erfurter Domplatz mit 30.000 Menschen mussten die Malteser nur in 41 Fällen Hilfe leisten. Bei den Einsätzen in Freiburg – der Vigil und der Messe mit dem Heiligen Vater – waren die Malteser insgesamt 387 Mal gefordert. Bei den zumeist internistischen Krankheitsbildern gab es vor allem Unterkühlungen in den frühen Morgenstunden, Kreislaufprobleme durch die später sommerlichen Temperaturen sowie Unterzuckerungen, aber auch schwerere Erkrankungen, die in 29 Fällen zu einem Transport ins Krankenhaus führten.

Insgesamt waren für den Papstbesuch mehr als 2.000 Sanitätshelfer im Einsatz – neben Maltesern auch Kräfte des Deutschen Roten Kreuzes und der Johanniter-Unfall-Hilfe. In Berlin, Etzelsbach, Erfurt und Freiburg kam es insgesamt zu 750 Hilfeleistungen und 58 Transporten ins Krankenhaus, rund 1.200 Menschen mit Behinderung wurden durch den Malteser Fahrdienst zu den Veranstaltungen begleitet.

Angesichts der Besucherzahlen – alleine in Etzelsbach versammelten sich rund 90.000 Menschen, die teilweise Kilometerweit zum Veranstaltungsgelände gepilgert sind – eine ausgesprochen moderate Zahl von Hilfeleistungen. Für die Malteser, die schon die Bayernreise des Papstes und den Weltjugendtag in Köln begleiteten, ist eine solch niedrige Hilfeleistungsquote indes keine Überraschung: „Die Patientenzahlen liegen damit im erwarteten Bereich“, erklärte Liefländer.

Als begünstigender Faktor hatte auch von Petrus ein Einsehen mit den Gläubigen: Der Spätsommer zeigte sich nämlich trocken und mit angenehmen Temperaturen von seiner besten Seite.

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