Olympiasiegerin testet für Telekom EKG-Übertragung via Handy


banner_dp_marathon_200pxBonn (pm) – Heute startet die 11. Auflage des Bonn Marathon. Mehr als 11.000 Läuferinnen und Läufer werden auf die Laufstrecke gehen. Lena Schöneborn, Olympiasiegerin im Modernen Fünfkampf, geht für die Telekom mit EKG-Telemetrie ins Rennen.

Mehr als 600 Mitarbeiter der Telekom werden in den Disziplinen Marathon, Halbmarathon oder Marathon Staffel antreten und können dieses Jahr auf prominente Unterstützung zählen. Lena Schöneborn, Olympiasiegerin im Modernen Fünfkampf, wird für die Telekom in der Staffel an den Start gehen. „Ich finde es toll, dass das Unternehmen so viele sportliche Mitarbeiter hervorbringt und freue mich sehr, sie bei dieser Aktion unterstützten zu können“, sagt Lena Schöneborn. „Laufen fördert nicht nur Gesundheit und Kondition, sondern stärkt uns auch für die vielen Aufgaben des Alltags.“

Die Telekom nutzt den Bonn Marathon, um eine aus medizinischer Sicht technische Innovation zu testen. In Kooperation mit der Charité-Universitätsmedizin Berlin wird während des Marathons bei der Olympiasiegerin und weiteren Probanden ein sogenanntes EKG-Streaming in Echtzeit durchgeführt. Per breitbandiger Mobilfunktechnik werden die Daten direkt in das Zentrum für kardiovaskuläre Telemedizin an der Charité in Berlin übertragen, wo Fachärzte direkt am Monitor live die Daten befunden können. Die Läufer werden dazu mit fünf Klebeelektroden und einer EKG-Zentraleinheit in Scheckkartengröße ausgestattet. Die Daten werden über einen PDA (Personal Digital Assistant), der in einer Oberarmtasche befestigt ist, übertragen.

„Innovative Anwendungen im telemedizinischen Bereich können die Kosten im Gesundheitswesen senken, die Versorgung verbessern und das Leben älterer sowie chronisch kranker Menschen erleichtern“, unterstreicht Dr. Axel Wehmeier, Leiter des Konzerngeschäftsfeldes Gesundheit bei der Deutschen Telekom, den zukünftigen Nutzen solcher Anwendungen. „Auf Grundlage eines flächendeckenden mobilen Breitbandnetzes werden telemedizinische Anwendungen wie diese zukünftig Risikogruppen besser schützen können.“

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