Notruf ingnoriert, Staatsanwalt ermittelt


Braunschweig (rd.de) – Die Witwe eines verstorbenen Hausnotrufteilnehmers drückte 12-mal erfolglos die Notruftaste. Wenig später starb die 80-jährige Dame. Für den Hausnotrufbetreiber hat das nun ein Nachspiel.

Unter Berufung auf Informationen der Staatsanwaltschaft Braunschweig berichtet die Braunschweiger Zeitung über ein laufendes Ermittlungsverfahren um den Todesfall der 80-Jährigen aus Wolfenbüttel.

Der Hausnotrufvertrag lief auf den Namen ihres verstorbenen Mannes und war zudem zum Jahresende 2008 ausgelaufen. Das Notrufgerät stand aber unverändert in der Wohnung. Doch 12 Notrufversuche wurden von der Leitstelle offenbar nicht bearbeitet, weil man von einem Fehlalarm ausging.

Die Staatsanwaltschaft untersucht den Fall nun wegen des Anfangsverdachts auf fahrlässige Tötung.

Mehr Information: Braunschweiger Zeitung

Möchten Sie einen Kommentar schreiben?