Notfallseelsorge-„Azubis“ üben den Ernstfall


Notfallseelsorge-"Azubis" üben mit der Berufsfeuerwehr den Ernstfall. Foto: Feuerwehr Iserlohn Iserlohn (fw) – Am Dienstag probten angehende Notfallseelsorger der Region Westfalen Süd mit der Wachabteilung 2 der Berufsfeuerwehr Iserlohn den Ernstfall. Ziel der Einsatzübung war es, die Zusammenarbeit der Notfallseelsorger mit der Feuerwehr bei außerhäuslichen Einsätzen zu schulen.

Für die praktische Einsatzübung hatte Oberbrandmeister Alexander Will folgendes Einsatzszenario ausgearbeitet: Eine Fahranfängerin verunglückt mit ihrem Pkw. Ihre begleitende Freundin stirbt wenige Sekunden nach dem Aufprall auf dem Beifahrersitz. Sie selbst ist in ihrem Pkw eingeklemmt und kann das Fahrzeug nicht eigenständig verlassen. Zeugen des Unfalls setzen einen Notruf ab. Die junge Frau ist mit der Situation völlig überfordert und ruft verzweifelt ihre Eltern, zwei Freunde und zwei weitere Freundinnen über ihr Handy an. Alle eilen zur Unfallstelle und treffen kurz nach der Feuerwehr und der Polizei ein. Die technische Rettung stellt sich als sehr schwierig und zeitintensiv heraus.

Die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Iserlohn führten die technische Rettung durch. Währenddessen übernahmen die angehenden Notfallseelsorger die Betreuung der Angehörigen und Freunde. Alle Beteiligten fanden die realitätsnahe Übung sehr beeindruckend und lehrreich.

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