Notfallforum bespricht Vorgehen bei Amoklagen


Koblenz (pol) – Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben bereiten sich beim Notfallforum Koblenz gemeinsam auf die Bewältigung einer Amoklage vor.

In den zurückliegenden Tagen fand zum dritten Male in den Räumlichkeiten des Polizeipräsidiums Koblenz, eine Veranstaltung im Rahmen des „Notfallforums Koblenz“ statt.

Bei diesem Notfallforum handelt es sich um einen Zusammenschluss der regionalen Krankenhäuser und Verwaltungen sowie der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS), zu deren Pflichten die Notfallrettung im Stadtgebiet Koblenz gehört.

Seit der Gründung im Jahre 2001 treffen sich die beteiligten Organisationen in bestimmten Abständen zum Informations- und Erfahrungsaustausch sowie zur Abstimmung ihrer Notfall- und Einsatzpläne.

Thema des Forums war „Die Vorbereitung auf die gemeinsame Bewältigung einer Amoklage“. Die Brisanz des Themas wurde dabei von den aktuellen Ereignissen zum Beispiel in Weilerbach/Pfalz eindrücklich unterstrichen. Dort schoss Anfang März ein Rentner in einer Arztpraxis um sich und tötete zwei Ärzte. Im Gegensatz zu früheren Veranstaltungen, die sich (fast) ausschließlich mit dem Täter beschäftigten, wurde diesmal auch der Fokus auf die Opfer und deren mögliche Betreuung gelegt.

Veranstaltungsziel war es insbesondere, die Koordination der beteiligten Stellen zu verbessern, die jeweiligen Aufgabenstellungen der Beteiligten zu verdeutlichen und so die Zusammenarbeit insgesamt zu fördern.

Alle Beteiligten waren sich am Ende der Veranstaltung einig, die Zusammenarbeit noch mehr zu intensivieren, um künftig bei einer entsprechenden Lage noch effektiver agieren zu können.

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