Notfall bei Schwimm-EM: Kritik an DLRG


Berlin (rd.de) – Während eines Rennens im Rahmen der Schwimm-Europameisterschaften in Berlin mussten am Mittwoch (13.08.2014) Rettungsschwimmer der DLRG eine Sportlerin retten.

Wie der Nachrichtensender N-TV auf seiner Webseite berichtet, verlor eine Schwimmerin aus Polen kurz vor dem Ziel im Wasser das Bewusstsein. Einsatzkräfte der DLRG retteten die 21-Jährige. Trotz des erfolgreichen Einsatzes mussten sich die Wasserretter anschließend massive Kritik und Vorwürfe anhören.

Hier geht’s zum Beitrag von N-TV.

6 Responses to “Notfall bei Schwimm-EM: Kritik an DLRG”

  1. Locco on August 13th, 2014 21:18

    Bevor hier irgendwelche hirnlosen Kommentare darüber verfasst werden, dass das ja gar nicht sein kann, dass die DLRG nicht richtig reagiert haben soll:

    1. Das Wettkampfreglement sieht vor, dass Sportler, auf die Einfluss von außen genommen wird, disqualifiziert werden. Somit müssen die Rettungsschwimmer oft abwarten bis ein Ok der Schwimmrichter gegeben wird.

    2. Die Trainer und Betreuer, die sehr viel näher am Sportler waren, haben scheinbar ebenfalls reagiert.

    3. ich kenne das Einsatzgebiet und brüllen, schreien oder Rufen kann oft nicht wahrgenommen werden, da der Lärm bei solcher Veranstaltung alles verschluckt. Da kann auch Herr Lutz sich die Seele aus dem Leib schreien.

    4. Wer auf die örtliche DLRG schimpfen möchte, dem sei gesagt, dass die Absicherung aus angeblichen Kostengründen durch die DLRG Rostock erfolgt! Hätte man die örtliche Gliederung dafür angefordert, hätten da Leute gewacht, die Jahrzente lange Erfahrung auf der Regattastrecke und solcher Veranstaltungen haben.

  2. Locco on August 13th, 2014 21:20

    P.S. Zu Punkt 2: es soll natürlich heißen: … Haben scheinbar ebenfalls falsch reagiert!

  3. Locco on August 13th, 2014 21:21

    P.S. Zu Punkt 2: es soll natürlich heißen: … ebenfalls falsch reagiert!

  4. Wolfgang Singer via Facebook on August 13th, 2014 22:49

    Und wehe du bist eine Sekunde zu früh auf dem Platz/Bahn/Ring oder sonstwas dann ist das Geschrei groß von allen Seiten. Und die Art der Kritik von Seiten des sportlichen Verantwortlichen ist ja wohl unter aller Sau.

  5. Oliver Heinz on August 14th, 2014 15:53

    Schaut mal diese Meldung an: http://www.dlrg.de/fuer-mitglieder/meldung-im-detail/neuigkeit/261.html Wenn man beim Kampfgericht den Rettern sagt, dass man nicht retten darf, wird es halt kritisch, wenn es kritisch wird… 🙁
    Wie oben schon geschrieben wurde: Solche Wettkaempfe sind etwas GANZ anderes. Und es haette das selbe Geheule gegeben, wenn man Hilfe geleistet haette, und die Dame dann disqialifiziert worden waere….

    OH

  6. crisu on August 14th, 2014 15:54

    sowas kommt davon,wenn man uns als rettungsdienst immer nie sehen will und wenn dann was passiert, wir nicht schnell genug da sein können. weiss auch nicht, was in den köpfen von solch veranstalter so vor sich geht

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