Notärzte bekommen mehr Geld


Stuttgart (LÄK) – Rückwirkend zum 1. August 2008 ist die neue Vergütungsregelung für Ärztinnen und Ärzte im Rettungsdienst in Baden-Württemberg in Kraft getreten. Nach über 15 Jahren einer nahezu unveränderten Vergütung hat damit der Honorartopf der nicht-/vertragsärztlichen Notärzten eine 20-prozentige Steigerung erfahren.

Landesärztekammer und Kassenärztliche Vereinigung haben gegenüber den Krankenkassen ihr Ziel durchgesetzt, die Vergütung der von nicht-/vertragsärztlichen Notärzten besetzten Notarztstandorte mit geringen Einsatzfrequenzen zu erhöhen. Damit soll gerade in ländlichen Regionen ohne Krankenhaus und mit geringer Einsatzfrequenz die notärztliche Versorgung weiterhin sichergestellt werden.

Mit der Vergütung sind alle im Rahmen der Teilnahme am Rettungsdienst erbrachten Leistungen, auch der zeitliche Aufwand für die Erfassung der Notarztprotokolle zur Einsatzdokumentation per EDV sowie das Ausstellen der Verordnung einer Krankenbeförderung gemäß § 33 BMV-Ä, abgegolten.

Die neue Anlage 2 zur „Rahmenvereinbarung über die Mitwirkung von an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmenden Ärzten (Vertragsärzten) und Nichtvertragsärzten sowie Krankenhausärzten im Rettungsdienst“ kann im Internetauftritt der Landesärztekammer (www.aerztekammer-bw.de) eingesehen werden.

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