Notärzte beklagen unnötige Alarmierungen


Leipzig (rd.de) – Unnötige Alarmierungen von Notärzten waren das Thema der Sendung „Fakt“, die der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) letzte Woche ausstrahlte.

In dem Beitrag kommt unter anderem Dr. Michael Burgkhardt, Vorsitzender der Bundesvereinigung der Arbeitsgemeinschaften der Notärzte Deutschlands (BAND), zu Wort. Er beklagt, dass immer häufiger Rettungsdienste und Notärzte zu Patienten gerufen werden, die eher ein Fall für den Hausarzt bzw. kassenärztlichen Notfalldienst sind. Dadurch würden Notfallmediziner unnötig gebunden und stünden für wirkliche Notfälle nicht zur Verfügung.

Den Beitrag des MDR können Sie hier sehen.

(02.09.2014)

6 Responses to “Notärzte beklagen unnötige Alarmierungen”

  1. olaf on September 2nd, 2014 15:54

    Ein sehr leidiges Thema und solange es den RD gibt, wird es auch immer so bleiben.

  2. Marcel Eichner via Facebook on September 2nd, 2014 15:57

    Das kann ich genau so unterschreiben !

  3. crisu on September 2nd, 2014 16:16

    hier in berlin sind 80% der einsätze für die katz. hilflosigkeit der menschen.ich dachte immer, das es nur ein großstadtproblem ist,aber scheint jetzt ja auch auf den dörfern angekommen zu sein

  4. Nico Müller via Facebook on September 2nd, 2014 17:59

    Da muss ich ihm recht geben , und ich glaube das es noch schlimmer wird. …

  5. Olaf on September 4th, 2014 06:41

    Wobei man aber sagen muss, daß man Pat. auf dem Land wirklich noch überreden muss mit einem Hi mit ins KH zu kommen.
    Sie fahren wirklich noch mit vielen Sachen sleber ins KH.
    Wo man in Städten wirklich schon für einen Spliter im Finger mit dem RTW hinfährt…mit Alarm…naja die meisten Disponeten schicken aber auch raus was geht ohne wirklich mal ernsthaft zu hinterfragen…hauptsache sie Statistik stimmt um dann irgendwann wieder zu beschliessen, dass man mehr Rettungsmittel bräuchte , wegen Zunahme an Einsätzen.
    Es ist wahrhaft ein Teufelskreis

  6. Fahrnsworth on September 4th, 2014 11:33

    Das ist aber auch eine verflixte Situation. Da wird sich zum Einen in der NoSan Diskussion beklagt, dass der gemeine Rettungspöbel ärztliche Maßnahmen durchführen soll, und das ohne 6 Jahre Studium.
    Und dann kommt die Message bei den Patienten an, die natüüüüürlich beste Behandlung erwarten (zu Recht) und deswegen gern auch einen Notarzt anfordern, und dann ist das nu auch wieder nicht recht. Herrje, welchen Weg man auch geht, irgendwas ist ja immer…

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