Nordoberpfalz will grenzübergreifende Luftrettung ermöglichen


Waldsassen (rd.de) – Die nördliche Oberpfalz und Böhmen wünschen sich einen gemeinsamen Rettungshubschrauber. Das Bayerische Innenministerium prüft Standorte.

Das bayerisch-tschechische Grenzgebiet ist ein schlecht versorgter Fleck der Luftrettung. Der bisher zuständige Rettungshubschrauber Christoph 20 aus Bayreuth ist viel beschäftigt. Hinzu kommt, dass die dünn besiedelte Grenzregion durch die Änderungen in der Krankenhauslandschaft zunehmend Kapazitätsprobleme hat.

Wie die Frankenpost berichtet, stehen die Tschechen zwischen Karlsbad und Eger vor den gleichen Problemen. Der neue Rettungshubschrauber soll deshalb beidseits der Grenze zum Einsatz kommen. Die Initiatoren erhoffen sich Fördermittel von der EU.

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