Neun Tote bei Altenheimbrand in Belgien


Melle/Belgien (rd.de) – Bei einem schweren Brand in einem Altenheim der belgischen Stadt Melle, sind gestern Abend (6.8.09) neun Bewohner getötet worden, drei Personen wurden schwer verletzt.

Die meisten der 93 Bewohner schliefen schon, als das Feuer in einem Wohntrakt ausbrach. Nach Augenzeugenberichten schrie eine Altenpflegerin, die sich außerhalb des Gebäudes aufhielt, laut um Hilfe, als sie an einem Gebäudeteil die starke Rauchentwicklung entdeckte.

Beim Eintreffen der Feuerwehr, schlugen die Flammen bereits aus den Fenstern. Die örtliche Feuerwehr wurde von Einsatzkräften der Feuerwehren aus Gent und den Nachbarorten unterstützt.

Trotz des beherzten Eingreifens der Pflegekräfte, die Bewohner eilig in Rollstühle verfrachteten und ins Frei brachten, kamen neun Bewohner in dem Feuer um, drei Weitere wurden scher verletzt. Wie die Belga-Nachrichtenagentur berichtet, schweben zumindest zwei der drei Schwerverletzten nicht mehr in Lebensgefahr.

Aus den Rathaus war zu erfahren, dass sich bei dem Einsatz auch zwei Rettungsdienst- und zwei Feuerwehr-Einsatzkräfte verletzt haben. Das Altenheim ist nun vollständig geräumt und darf die nächsten 24 Stunden nicht betreten werden.

Die Feuerwehr vermutet, der verheerende Brand könnte durch ein defektes Elektrogerät verursacht worden sein. Die besonders warme Witterung sorgte dafür, dass viele Zwischentüren offen standen. Die hohe Luftzufuhr hat die Brandausbreitung stark beschleunigt.

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