Neuer RTW-Standort für Dieburg in Betrieb


Darmstadt-Dieburg (pm) – Ohne Komplikationen ist Anfang Februar der neue Rettungsmittel-Dienstplan in Dieburg angelaufen. Nach Groß-Umstadt ist Dieburg der Standort für ein zusätzliches Rettungsfahrzeug.

Basierend auf den Vorschlägen von Landrat Klaus Peter Schellhaas und nach Abstimmung der technischen und organisatorischen Details zwischen den beteiligten Leistungserbringern wurden die ersten Einsätze mit dem weiteren Rettungsfahrzeug gefahren, teilt Dr. Edgar Müller, Leitender Notarzt am Institut für Notfallmedizin am Klinikum Darmstadt, mit. Laut Müller hat sich die Notwendigkeit des zweiten Rettungsfahrzeugs gleich beim ersten Einsatz bestätigt: Ein Patient wurde erfolgreich wieder belebt und aufgrund eines Infarkts zur unmittelbaren Kontrolle und Wiederöffnung der Herzkranzgefäße in ein Herzkatheterlabor gebracht. „Mit dem zweiten Fahrzeug verbessern wir die Qualitätssicherung im Rettungswesen des Ostkreises deutlich“, sagt Landrat Klaus Peter Schellhaas, der in der Neuerung auch ein deutliches Signal für die Kooperation zwischen den Kreiskliniken und dem Rochus-Krankenhaus sieht.

Vor dem Hintergrund, dass im Ostkreis ein zusätzliches Rettungsfahrzeug notwendig war, ist ein neues Konzept für den Landkreis erarbeitet worden. Die Vertreter des Landkreises, der Kreiskliniken und des Rochus-Krankenhauses auf Dieburg einigten sich auf den neuen Stadort. Von Montag bis Sonntag zwischen 7 und 19 Uhr steht ein Rettungswagen und von 8 bis 20 Uhr ein Notarzteinsatzfahrzeug zur Verfügung.

Den Rettungswagen stellt das Rote Kreuz, das Notarzteinsatzfahrzeug die Johanniter Unfallhilfe. Der Notarztwagen wird, im wöchentlichen Wechsel, mit Notärzten der Kreisklinik Groß-Umstadt und des St. Rochus-Krankenhauses in Dieburg besetzt.

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