Neue Stroke- und Chest-Pain-Unit in Hamburg


(Foto: Marienkrankenhaus)Hamburg (medcom24) – Am katholischen Marienkrankenhaus in Hamburg-Hohenfelde wurde die neue Medizinische Intensiveinheit eingeweiht. Eine Stroke und Chest-Pain-Unit wurden integriert.

Mit dem Neubau werden ganz neue Behandlungskonzepte möglich, die eine abgestufte Behandlung von der Überwachung bis hin zu komplexen Therapien bei Patienten mit Multiorganversagen möglich machen. Ein Linksherzkathetermessplatz, eine zertifizierte Stroke Unit und eine Chest Pain Unit sind ebenfalls vorhanden. Es gibt insgesamt 24 Plätze, die das Spektrum einer Versorgung zwischen schwerstem Organversagen und einfachen Überwachungsaufgaben abbilden, von der maximalen Beatmungstherapie bis zur weniger intensiven Beobachtung.

In Zusammenarbeit mit erfahrenen niedergelassenen Kardiologen können in der Chest Pain Unit Herzinfarkte 24 Stunden an sieben Tagen in der Woche optimal versorgt werden. Auch für die zertifizierte Stroke Unit, die Spezialbehandlungen für Schlaganfallpatienten ermöglicht, ist der Umzug auf die neue Station ideal: „Wir sind nun noch näher am Magnetresonanztomographen, eine 24-Stunden-Überwachung und ein Langzeit-EKG sind kein Problem“, betont Prof. Dr. med. Thomas Weber, Chefarzt der Neurologischen Klinik. Das Verfahren der sogenannten Perfusions-Computertomographie ermöglicht eine verbesserte Diagnostik des akuten Schlaganfalls. Die transösophageale Echokardiographie (TEE-Schluckecho-Ultraschalluntersuchung des Herzens durch die Speiseröhre), kann kardiale Ursachen für einen Schlaganfall bestimmen.

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