Neue Ausrüstung für die UG der Örtlichen Einsatzleitung


Kreisbrandrat Norbert Thiel und Landrat Armin Kroder (Mitte) mit Führungskräften der Kreisbrandinspektion, Mitgliedern der Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung und Vertretern der Landkreisverwaltung bei der offiziellen Übergabe des Schnelleinsatzzeltes und des Satellitentelefons (Foto: List)

Nürnberger Land (pm) – Ab sofort verfügt die Unterstützungsgruppe der Örtlichen Einsatzleitung (UG-ÖEL) über ein Satellitentelefon und ein Schnelleinsatzzelt.

„Wir konnten unsere Einsatzführungskräfte erneut ein ganzes Stück weit besser ausrüsten. Es ist wichtig, im Ernstfall über die notwendigen Mittel zu verfügen“, freute sich Landrat Armin Kroder.

„Mit dem Satellitentelefon ist Kommunikation auch dort möglich, wo es keine Handy-Netze gibt bzw. wenn diese zusammenbrechen. Gerade bei größeren Schadensereignissen ist Verständigung besonders wichtig“, betonte Kreisbrandrat Thiel in seinen Dankesworten an den Landkreis. An die Satelliten-Zentraleinheit können Telefone, Faxgeräte, Laptops und PCs angeschlossen werden. Die UG-ÖEL hat unter anderem die Aufgabe, Kommunikationsverbindungen zur Katastrophenschutzbehörde, den eingesetzten Kräften und sonstigen beteiligten Dienststellen und Einrichtungen herzustellen, aufrechtzuerhalten und – wenn nötig – zu betreiben. Die Gesamtkosten betragen 4548 Euro, die – abgesehen von einem Festbetragszuschuss von 1.000 Euro aus dem Katastrophenschutzfonds des Freistaats – der Landkreis Nürnberger Land trägt.

Das Mehrzweckzelt – ausgestattet mit Heizung und Lampen – kann am Einsatzort für die verschiedensten Zwecke verwendet werden: für Besprechungen oder die Arbeit der Unterstützungsgruppe, aber auch als „Umkleidekabine“ für die Einsatzkräfte. Das aufblasbare Rettungszelt ist viereinhalb Meter lang, fast fünf Meter breit und knapp drei Meter hoch. Es kann in Sekunden aufgebaut werden. Verpackt misst es gerade mal einen dreiviertel Kubikmeter. Insgesamt kostet das Zelt 5.765 Euro. Davon trägt der Freistaat Bayern rund 3.800 Euro, den Rest von knapp 1.900 Euro legt der Landkreis Nürnberger Land drauf.

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