Nächtlicher Kälteeinsatz für die Johanniter


Wasser wird in der Feldküche erhitzt. Foto: JUHWunstorf (JUH) – Kurz vor Mitternacht ertönte am Samstagabend bei den Mitgliedern der Johanniter-Schnelleinsatzgruppe Wunstorf  (Niedersachsen) der Alarm. Schon zum zweiten Mal innerhalb einer Woche galt es, einen Betreuungs- und Versorgungseinsatz auf der Autobahn durchzuführen. Aufgrund der Witterungsverhältnisse saßen zahlreiche Autofahrer fest.

Auf der Autobahn 2 zwischen Garbsen und Bad-Nenndorf kam es aufgrund von Vereisungen zu einem  kilometerlangen Stau, ausgelöst durch Lkw, die sich quergestellt hatten. Der Stadtbrandmeister der Stadt Wunstorf, Albrecht Meyer, alarmierte daraufhin die Betreuungskomponente der Schnelleinsatzgruppe Wunstorf und das Technische Hilfswerk Wunstorf.

Nach einer kurzen Zubereitungszeit für Tee und Kaffee, rückten die Johanniter mit etwa 20 Einsatzkräften zur Autobahn ab. 

Vor Ort gestaltete sich die Versorgung der Kraftfahrer allerdings komplizierter als vorgestellt: Lastkraftwagen standen zum Teil auf drei Spuren, für die Helfer war mit den Einsatzfahrzeugen kein Durchkommen. Die warmen Getränke und Decken mussten zu Fuß verteilt werden. Insgesamt wurden ca. 400 Portionen Kaffee und Tee an die festsitzenden ausgeteilt.

Nach circa zwei Stunden Einsatz auf der Autobahn begann der Verkehr langsam wieder zu rollen, vereinzelt mussten Fahrer der Fahrzeuge durch die Einsatzkräfte geweckt werden.

Die Einsatzkräfte der Schnelleinsatzgruppe rückten dreieinhalb Stunden nach Einsatzbeginn in die Rettungswache ein und machten ihr Material wieder einsatzbereit.

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