Nächtliche Personensuche auf dem Rhein


Mainz/Wiesbaden (BF) – Zu einem aufwändigen Wasserrettungseinsatz auf dem Rhein kam es in der Nacht zum Donnerstag bei Mainz.

Gegen 02:00 Uhr forderte die Feuerwehr Wiesbaden (Hessen) die Kollegen aus Mainz (Rheinland-Pfalz) zur Unterstützung bei einem Wasserrettungseinsatz an. Im Bereich Mainz-Kastel war eine Person im Rhein gemeldet worden. Daraufhin wurde durch beide Landeshauptstädte ein abgestimmtes Wasserrettungskonzept in Gang gesetzt. Im Zuge dieses Konzeptes wurden eine große Zahl Rettungskräfte beider Städte alarmiert.

Mit mehreren Booten der beiden Feuerwehren wurden Suchketten gebildet, um den Rhein und die im Suchbereich liegenden Auen zu kontrollieren. Unterstützt wurden die Kräfte durch die DLRG aus Wiesbaden sowie Mainz, die Wasserschutzpolizei Hessen und Rheinland-Pfalz. Hinzu kamen die Feuerwehr Budenheim und ein Hubschrauber der Polizeistaffel Egelsbach (Hessen). Er suchte den Rheinabschnitt aus der Luft mit einer hochauflösenden Wärmebildkamera ab. Parallel kontrollierten Einsatzkräfte der Feuerwehr landseitig den Uferbereich. Die Feuerwehrtaucherstaffeln aus Wiesbaden und Mainz standen am Ufer in Bereitschaft.

Nach fast zwei Stunden wurde die aufwändige Suche abgebrochen. Eine Person konnte weder auf dem Rhein noch am Ufer ausfindig gemacht werden.

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