Nach Zusammenstoß mit Milchlaster schwer verletzt


Foto: BRKBad Reichenhall (BRK/ml) – Eine 41-jährige Frau ist am frühen Sonntagnachmittag auf der B21 schwer verletzt worden, als sie mit ihrem VW Passat mit einem entgegenkommenden Milchtransporter zusammenstieß.

Ihre 14-jährige Tochter auf dem rechten Rücksitz kam nach erster Einschätzung durch Notarzt und Rettungsassistenten des Roten Kreuzes mit leichten Verletzungen davon. Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt.

Den bisherigen Ermittlungen der Polizei zufolge war die Pidingerin auf der B21 von Lofer kommend in Richtung Reichenhall unterwegs, als sie gegen 13.30 Uhr kurz nach der Kretabrücke in einer langgezogenen Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn geriet und dort mit der Fahrerseite gegen einen Tanklast-Lkw einer Spedition aus Berndorf prallte. Die 41-Jährige wurde beim Zusammenstoß im Fahrzeug eingeklemmt und schwer verletzt. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das linke Vorderrad des Autos von der Achse abgerissen.

Hinzukommende Autofahrer leisteten sofort Erste Hilfe und setzten einen Notruf ab. Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Bad Reichenhall, die nur wenige hundert Meter von Unfallort entfernt bereits beim Beseitigen einer Ölspur gefordert waren, konnten sofort eingreifen und informierten per Funk die Rettungsleitstelle Traunstein, die zusätzlich das Rote Kreuz mit einem Notarzt, einem Rettungswagen und einem Krankenwagen auf die B21 schickte.

Die schwer verletzte Pidingerin wurde noch im Autowrack notärztlich versorgt und musste von der Feuerwehr mit dem hydraulischen Rettungssatz befreit werden, wobei zur schonenden Rettung unter anderem auch das Dach des VW Passat entfernt werden musste. Zur weiteren Behandlung wurden die Frau und ihre leicht verletzte Tochter vom BRK in die Kreisklinik Bad Reichenhall eingeliefert. Rund 30 Feuerwehr-Einsatzkräfte waren mit sechs Fahrzeugen vor Ort und kümmerten sich um die technische Rettung der eingeklemmten Frau, stellten den Brandschutz sicher, regelten den Verkehr und reinigten die Fahrbahn.

Beide Unfallfahrzeuge mussten abgeschleppt werden; der Molke-Tankanhänger wurde mit einem Ersatz-Lkw weitertransportiert.

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