Nach Unfall mit Krankenwagen geflüchtet


Köln (ots) – Am Sonntagabend sind in Köln-Longerich ein Pkw und ein Krankentransportwagen zusammengestoßen. Der Pkw-Fahrer entfernte sich vom Unfallort, konnte jedoch später gestellt werden.

Gegen 18 Uhr kam es zu dem Auffahrunfall auf der Wilhelm-Sollmann-Straße. Der Krankenwagen war in Richtung Neusser Straße unterwegs, als er von dem Renault Kombi überholt wurde. Unmittelbar nach dem Wiedereinscheren machte der Renault ohne erkennbaren Grund eine Vollbremsung. Der Krankenwagenfahrer versuchte noch durch eine Vollbremsung einen Zusammenstoß zu verhindern, fuhr aber auf.

Während der Fahrer und der Patient im Transportraum unverletzt blieben, wurde der Beifahrer des Transporters leicht verletzt.

Zahlreiche Passanten konnten den Fahrer beschreiben, der nach ihren Angaben unmittelbar nach dem Zusammenstoß mit seinem Renault nach rechts über die Rambouxstraße geflüchtet war – trotz roter Ampel.

Bei seiner weiteren Fahrt in Richtung Grasegger Straße verlor der Fluchrfahrer auch noch sein hinteres Kennzeichen. Auf Fahrer und Fahrzeug trafen die Beamten dann auf der Neusser Straße. Dem Mann, der keinen Führerschein besitzt und auf die Beamten einen stark alkoholisierten Eindruck machte, wurde eine Blutprobe entnommen.

7 Responses to “Nach Unfall mit Krankenwagen geflüchtet”

  1. Isa Chime Nordzin via Facebook on Mai 15th, 2012 10:08

    das ist aber eine verwirrende Überschrift … ich dachte, der sei mit dem Krankenwagen geflüchtet und wollte gerade beeindruckt sein! ;)

  2. Florian Hinz via Facebook on Mai 15th, 2012 10:17

    “Während der Fahrer und der Patient im Transportraum unverletzt blieben, wurde der Beifahrer des Transporters leicht verletzt.”

    Hört sich ja so an, als wenn kein Fachpersonal beim Patienten war?! Es sei denn ein Angehöriger saß auf dem Beifahrersitz..

  3. Mario Gongolsky on Mai 15th, 2012 12:26

    Hmm, da ist was dran…

  4. Thomas Meyer via Facebook on Mai 15th, 2012 15:02

    Viel Fachpersonal scheint es da trotzdem nicht zu geben, denn der Eine ist Fahrer und der Andere Beifahrer. zählen in Köln keine Gesetze oder hat der Reporter einfach nur oberflächlich recherchiert. Oder sollte ich statt Reporter einfach nur Schreiberling schreiben?

  5. Christian on Mai 15th, 2012 21:01

    Ich glaube schon das hinten einer saß, die Jungs von Accon sind eigentlich nie vorne… Anstatt Beifahrer vielleicht Transportführer schreiben ;)

  6. Frank on Mai 16th, 2012 14:45

    Nun gewöhnt Euch mal dran, dass die wenigsten Mitmenschen überhaupt ahnen, dass die Leute aus dem Sanka eine Berufsbezsichnug haben, und nicht Fahrer und Beifahrer sind. Denn, wenn überhaupt, dann rettet gefälligst nur der Notarzt Leben. Auch zu lesen im Beitrag “Zwei Tote und neun Verletzte bei Tiefgaragenbrand”, in welchem geschrieben steht: “Der Notarzt übernahm umgehend die Reanimation”. Da sage ich nur… zum Glück war der Notarzt da! Ein toller Held, wie er das ganz alleine macht… Und der gemeine Leser der örtlichen Tageszeitung denkt sich das.

    Und nein, ich möchte nicht wieder darüber diskutieren, warum uns die Öffentlichkeit wie wahr nimmt. Es ist eben eine Tatsache, und die bleibt es auch. Und ja, ich darf das sagen. Und auch ja, ich habe mich während vieler Jahre in berufspolitischen Gremien engagiert. Und ja, ich bin der Meinung, das bringt gar nichts – denn immer noch stehen wir im Schatten zuvieler “Herren”. Und daran können wir nichts ändern, sondern nur eine Änderung auf Ebene der Gesetzgebung. Ein Blick ins Ausland genügt mir, um meine These zu stützen. Überall dort (zumindest fast), wo nicht Hilfsorganisationen und eine total abgehobene Ärztelobby den Ton angeben, funktioniert es in der Regel sehr gut mit der Wahrnehmung der Retter in der Öffentlichkeit…

  7. Daniel.H on Mai 17th, 2012 22:13

    Zur Info ich war der Transportführer des Fahrzeuges und natürlich saß ich auch hinten. Wir sind ein qualifiziertes Unternehmen. Und da ist doch klar das man bei dem Patienten sitzt . Nur leider haben die Leute von der Presse keine Ahnung

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