Nach Schaumparty ins Krankenhaus


Marsberg (ots) – Überschäumende Freude kam Sonntagabend bei einer Schaumparty in der Bredelarer Schützenhalle nicht auf. Die Party endete mit dem Einsatz des Rettungsdienstes, der Partyteilnehmer wegen plötzlicher Atemnot und Hustenanfällen behandeln mussten und vier Personen in Krankenhäuser nach Marsberg und Bad Arolsen brachte.

28 Jugendliche und 5 Betreuer aus einer kath. Kirchengemeinde in Gütersloh verbringen derzeit ihre Ferienfreizeit in der Schützenhalle. Sonntagabend war eine Schaumparty geplant. Doch die verlief anders als gedacht.

Nach kurzer Zeit traten bereits erste Beschwerden auf; Jugendliche und Betreuer wurden von Hustenanfällen und Atemnot geplagt. Bei zwei 18 und 28 Jahre alten Betreuern und zwei 13-jährigen Mädchen fielen diese Reaktionen so stark aus, dass sie in Krankenhäuser eingewiesen wurden. Bei ihnen bestand zu keiner Zeit Lebensgefahr. Andere Partyteilnehmer wurden vom Notarzt am Unfallort versorgt.

Nach bisherigen Feststellungen wurde das von der Schaummaschine benötigte Seifenkonzentrat nicht ausreichend verdünnt. Die unverdünnte Konzentration des Schaummittels führte dann zu den geschilderten körperlichen Folgen.

Bei der Party handelte es sich nicht um eine öffentliche Veranstaltung. Die Schaummaschine und die Behälter mit dem Schaummittel wurden sichergestellt. Die Ermittlungen der Polizei laufen wegen des Verdachts einer fahrlässigen Körperverletzung.

Die vier Verletzten konnten die Krankenhäuser bereits heute wieder verlassen.

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